11.04.2017 - 12:14 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Vorsitzender Rudolf Bäumler: In drei Jahren müssen neue Leute Verantwortung übernehmen Beim OWV kündigen sich Veränderungen an

Der Mitgliederstand beim OWV ist trotz Neuaufnahmen rückläufig und das Durchschnittsalter steigt. Darin erkennt Vorsitzender Rudolf Bäumler in der Jahreshauptversammlung im "Weißen Rössl" einen allgemeinen Trend. Dennoch verbindet der wiedergewählte Chef einen klaren Appell an die Mitglieder: "Um das Überleben des Vereins dauerhaft zu sichern, müssen auch andere bereit sein, Verantwortung zu übernehmen." Unüberhörbar ist diese Ansage, dass sich bei den Neuwahlen in drei Jahren nicht mehr alle Posten so besetzen lassen, wie gewohnt.

Unter Leitung von zweitem Bürgermeister Heinrich Maier (links) bestätigten die OWV-Mitglieder einstimmig das Führungsteam mit Vorsitzendem Rudolf Bäumler, Stellvertreter Benedikt Grimm, Schriftführer Hans Spachtholz und Kassier Hans Hofmann (vorne, von links) sowie den weiteren Vorstand. Bild: bey
von Walter BeyerleinProfil

Wanderwart Gerhard Meier berichtete im Telegrammstil von vier Halbtageswanderungen. Insgesamt 34 Teilnehmer liefen 24 Kilometer. Markierungswart Tobias Knauer berichtete von einem ruhigen Jahr. Der OWV betreut sechs Strecken mit insgesamt 32 Kilometern.

Vogelwart Manfred Witt kündigte an, die Zahl der Nistkästen auf 80 zu reduzieren. Wegen seiner Gesundheit müsse er kürzer treten. An sieben Stellen verfütterte der OWV im Winter 177,5 Kilogramm Mais und Vogelfutter. Als Witt den schlechten Zustand der Holznistkästen beklagte, meldete sich Dieter Holub. Er kündigte an sechs weitere Betonnistkästen zu spenden.

"Es lohnt sich für die Heimat zu arbeiten", lautete Bäumlers Resümee. Gegenüber der Stadt sehe sich der OWV als zuverlässiger Partner, der sich um den Erhalt der Landschaft kümmere und Möglichkeiten zur Naherholung schaffe.

Als herausgehobene Veranstaltungen nannte er Fronleichnam mit Gartenfest mit über 200 Besuchern, den Käse- und Brezenstand beim Bürgerfest sowie die Bergmesse am Scheidlerhof. "Heuer ist es noch möglich, alle Posten zu besetzen. Es müssen aber auch andere Mitglieder zur Übernahme von Verantwortung bereit sein", meinte der Vorsitzende.

Zweiter Bürgermeister Heinrich Maier bescheinigte dem Vorstand, bei der Arbeit spürbar Leidenschaft und Engagement zu zeigen. Der OWV sei eine Gemeinschaft, die mit "Herz bei der Arbeit ist" und sich für die Heimat einsetzt. Deshalb verdiene er den Dank der Bevölkerung.

Hauptvereinsvorsitzender Armin Meßner nannte den OWV einen Zusammenschluss der "alle Facetten der Heimat im Fokus" habe. Im Gegensatz zu anderen Vereinen richte sich der OWV nicht auf ein einziges bestimmtes Ziel, sondern stelle vor allem auch die Menschen in den Mittelpunkt der Arbeit.

Vorstand

Vorsitzender: Rudolf Bäumler, Stellvertreter Benedikt Grimm, Schriftführer Hans Spachtholz, Kassier Hans Hofmann. Wanderwart Gerhard Meier, Vogelwart Manfred Witt, Markierungswart Tobias Knauer, Kassenprüfer: Renate Hartwig und Hans Dirschedl. Pressewart Franz Witt, Gerätewart Walter Fleischmann, Kulturwart Bernhard Knauer. Ausschuss: Sonja Völkl, Matthias Brewitzer, Josef Urban, Barbara Bäumler, Elisabeth Hofmann, (bey)

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