Zacharias Rebl und Alfred Spachtholz zeigen einen weiteren digitalisierten Film aus dem Archiv ...
Filmische Erinnerungen an die 60er Jahre

So sitzt die Fahrzeugausstattung des Bauhofs der Stadt Neustadt in den 60er Jahren aus. Hinter dem Steuer sitzt Josef Konz. Bild: prh

Weder Zacharias Rebl noch Alfred Spachtholz, der Vorsitzende des Fotoclubs, hätten gedacht, dass der im Format Super-8 gedrehte Film "An silbernen Wassern" so einschlagen würde. Über 200 Besucher verfolgten den digitalisierten Western in der Stadthalle (wir berichteten). Nun haben die beiden wieder tief in das Filmarchiv der verstorbenen Aloysia Rebl gegriffen.

Am Sonntag, 25. Februar, um 14.45 Uhr wird es in der Stadthalle wieder auf der Großleinwand flimmern. Unter dem Titel "Erinnerungen an Neustadt, Teil 1" zeigt "Rebl-Film-Archiv" das Leben in der Kreisstadt um das Jahr 1965. "Zu sehen sein werden Stadtansichten, Personen, Originale, Handwerk und Geschäfte, Kirchweih und Fasching", informiert Rebl. Ein Teil davon sei das "Fenster zur Straße", bei dem die leidenschaftliche Filmerin einfach vom Fenster ihres Hauses in der Freyung das städtische Leben gefilmt hat.

Da fährt der damalige Förster Berghammer auf seiner NSU Quickly mit seinem weißen Rauschebart vorbei oder ziehen die Rösser des "Dampf" einen Leiterwagen Richtung Feld. In dem rund 60 Minuten dauernden, von Spachtholz digitalisierten Film gibt es auch interessante Stadtansichten, so wie man sie heute nicht mehr sehen kann.

Zuvor zeigen die beiden einen rund 20-minütigen Vorfilm mit einem "Sportjahresrückblick 1966". Darin geht es unter anderem um ein Fußballspiel des Stadtrats gegen den Stadtverband und um das Radrennen rund um den Felix. Unterbrochen werden die Szenen mit Werbung von Geschäften und Unternehmen aus der damaligen Zeit.

Der Eintritt zur der Filmvorführung in der Stadthalle ist frei. Die Organisatoren nehmen aber gerne freiwillige Spenden zur Deckung ihrer Kosten entgegen.
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