Josef Dirnberger geht mit drei Söhnen auf die Jagd - Über 1000 Hektar
Vertrag für neun Jahre

Lokales
Niedermurach
23.04.2013
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Nun ist auch die 1138 Hektar große Rottendorfer Jagd für die nächsten neun Jahre vergeben. Jagdvorsteher Johann Meier konnte mit den beiden Jagdpächtern Josef und Daniel Dirnberger aus Teunz den Pachtvertrag im Gasthaus Zeitler in Rottendorf unterzeichnen.

Durch einen Einspruch gegen die Jagdvergabe, der aber inzwischen zurückgezogen worden ist, konnte die Unterzeichnung erst mit ein wenig Verzögerung erfolgen. Laut Jagdvorsteher Meier habe dies sowohl den Jagdgenossen als auch den Pächtern Zeit gegeben, sich besser kennenzulernen, wobei gegenseitig sehr positive Eindrücke gewonnen werden konnten. Bei der Rottendorfer Jagd handelt es sich um eine 1138 Hektar zu bejagende Fläche. Davon sind etwa 680 Hektar Feldflur, 380 Hektar Wald und 7 Hektar Wasserfläche. Die Jagd gehört 156 Genossenschaftsmitgliedern mit 124 Anteilen und 818 Flurstücken.

Wie Jagdvorsteher Meier ausführte, müssen für diese Jagd, da sie eine Gesamtfläche von 1000 Hektar überschreitet, zwei Jagdpächter eingesetzt werden, was nun mit Josef Dirnberger und dessen Sohn Daniel auch der Fall ist. Außerdem dürfen bis zu sechs "Begehscheine" vergeben werden, wobei zwei davon von weiteren Söhnen Dirnbergers (Josef Rainer und Michael) genutzt werden. Eine weitere Vergabe von Scheinen obliegt den beiden neuen Jagdpächtern.

Nach der Vertragsunterzeichnung zeigten sich die Pächter sehr zuversichtlich, mit den Jagdgenossen auch bei Problemfällen (Wildschäden) gut zusammenarbeiten zu können und gemeinsame Lösungen zu finden. Abschließend luden die beiden Jagdpächter zu einer Brotzeit ein.
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