Fastenessen der KLB Niedermurach
Zeichen der Verantwortung

Viele Pfarrangehörige ließen ihre Küche kalt und folgten der Einladung zum Fastenessen in der Mehrzweckhalle. Die KLB-Aktion hat sich erfreulicherweise immer mehr zu einem Familientreff entwickelt. Bild: boj
Vermischtes
Niedermurach
23.03.2018
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"Heute schon die Welt verändert?", ist das Motto der diesjährigen Misereor-Fastenaktion. Dazu wollte auch die Katholische Landvolkbewegung (KLB) Niedermurach ihren Beitrag leisten und hatte zum Fastenessen eingeladen. KLB-Vorsitzende Monika Gillitzer freute sich über die vielen Besucher, die mit ihrer Teilnahme Misereor-Projekte in Indien unterstützen. Deren Ziel ist es, den Ärmsten ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Ihr besonderer Gruß galt Pfarrer Herbert Rösl, Ruhestandspfarrer Max Stigler, Bürgermeister Martin Prey sowie Stephan Bollinger, der - wie schon seit vielen Jahren - "Eine-Welt-Waren" anbot. Dank richtete Monika Gillitzer an die Sachspender: Metzgerei Pirzer für die Würstel, die Familie Urban für Kartoffeln und Karotten, die Bäckerei Schmid für das Brot sowie die Metzgerei und Gaststätte Gillitzer für die Benutzung der Küche zur Zubereitung der Speisen. Ihr Dank galt auch allen Helfern, die mit Vorbereitungsarbeiten, Kuchenbacken und der Zubereitung des Essens zum Gelingen beigetragen haben. Eine beachtenswerte Gemeinschaftsleistung von Spendern und fleißigen Händen, die auf wohlwollende und spontane Zusagen beruht und nicht als Selbstverständlichkeit zu sehen ist.

Die Besucher ließen sich die Kartoffelsuppe mit Einlage munden, frei nach dem Motto "Essen, damit andere leben können". Außerdem gab es noch Kaffee und Kuchen und für die Kinder ein Nudelgericht. Für die Kinder war zudem eine Spielecke eingerichtet, von der sie ausgiebig Gebrauch machten.

Das Fastenessen hat sich inzwischen zu einem Familientreff entwickelt, bei dem sich der Nachwuchs in der geräumigen Mehrzweckhalle spielerisch beschäftigen kann, während die Erwachsenen Gelegenheit haben, sich weitgehend ungestört gesellschaftlichen Begegnungen und guten Gesprächen zu widmen.
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