09.02.2018 - 20:00 Uhr
Niedermurach

Frohsinn beim Seniorennachmittag der Pfarrei Niedermurach Mehr als ein Schuss Humor

Spaß und Frohsinn sind Trumpf beim Seniorennachmittag der Pfarrei Niedermurach. Nach einer Andacht tratschen zwei "Pfarrhaushälterinnen" über ihre Chefs, Ministranten spielen einen Sketch und bei drei Kurzfilmen geht es um "Alterserscheinungen".

Bei den vielen lustigen Einlagen gab's für die Gäste beim Seniorennachmittag der Pfarrei Niedermurach viel zu lachen.
von Josef BöhmProfil

Pastoralreferent Andreas Hartung begrüßte die zahlreichen Seniorinnen und Senioren aus der Pfarrei im Feuerwehrhaus. Unter ihnen war auch Ruhestandspfarrer Max Stigler. In einer kurzen Andacht lenkte Hartung zunächst die Gedanken der Anwesenden auf Besinnliches.

Gott will Fröhlichkeit

Die Geschichte vom betenden Gaukler erzählte von einem Mann, der nach Jahren des Spaßmachens nach einer ernsthafteren Beschäftigung suchte und schließlich in einem Kloster landete. Er kam mit seiner Umgebung einfach nicht mehr zurecht, bis Gott ihn fragte, warum er nicht mehr Gaukler sein wolle, wo er doch das Talent dazu bekommen habe. "Gott will fröhliche Menschen haben", sagte Andreas Hartung und unterstrich dies mit dem Bibelwort "Herzensfreude ist Leben für den Menschen, Frohsinn verlängert ihm die Tage" (Sir 30,22).

Neben Kaffee und Kuchen wurde den Gästen dann auch Frohsinn und Heiterkeit aufgetischt. Den Anfang machten die Ministrantinnen Sophia Gillitzer, Kristin Kiener und Elisabeth Kirchhammer mit zwei humorvollen Einlagen. Die eine handelte von einer "Leberkässemmel-Bestellung im To-Go-Store", welche an unzähligen Bestellvariationen scheiterte, während in der heimischen Metzgerei dies mit zwei Sätzen erledigt war. Bei einem weiteren Sketch ging es um Apfelkerne mit unglaublichem Potenzial für klares Denken. Deren Wirksamkeit zeigte sich schon gleich nach dem Verzehr in der Erkenntnis, dass der Kauf von ein paar Apfelkernen für 20 Euro einfach zu teuer war. Mit einem längeren Dialog zwischen zwei Pfarrhaushälterinnen über die Probleme und Eigenheiten ihrer Pfarrherren hatten Erika Baumgärtner und Rita Reiter keine Mühe, den Zuhörern lautes Lachen zu entlocken.

In dem von Erika Baumgärtner vorgetragenen Gedicht über die mit hintergründigem Humor ausgestatten Gedanken zur Vergesslichkeit konnte man auch seine eigene wiederfinden. Zwischen den Einlagen zeigte Pastoralreferent Andreas Hartung drei Kurzfilme mit einigen "Alterserscheinungen" unserer Zeit. Willi, dem mit 62 Jahren gekündigt wurde, weil er nicht an den Computer wollte, wird von der Arbeitsagentur an ein Café vermittelt, wo er sich mit den massenhaften Variationen an Getränken herumschlägt. Im zweiten Film geht es um Großeltern, die von ihrer Enkelin beauftragt werden, die Tiere im Computerspiel "Ponyhof" zu versorgen. Der dritte Film behandelte die Farbe Beige und die Frage, wieso sie als die Modefarbe für ältere Menschen gilt. Alle drei Filme waren natürlich mit einem ordentlichen Schuss Humor hinterlegt.

Ein Wiedersehen

Der Schluss-Sketch handelte vom Wiedersehen der Schulfreundinnen Kattl und Resi (Erika Baumgärtner und Rita Reiter), die sich nach langer Zeit viel zu erzählen hatten. Kattl, die jetzt Katharina genannt werden will, wo sie doch in der Großstadt am Theater engagiert ist, erklärte der beeindruckten Resi, dass sie dort mit namhaften Künstlern zusammentreffe und für die Rollenverteilung verantwortlich sei. Letztlich stellte sich dann heraus, dass Kattl für die Verteilung der Klopapierrollen zuständig war. Ein Finale, das noch einmal für große Heiterkeit sorgte.

Abschließend dankte Andreas Hartung den Akteuren für ihre amüsanten Beiträge sowie Monika Gillitzer, Martina Fronhofer, Renate Pflug und Rita Salomon für die Organisation und die Bewirtung.

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