Gottesdienst mit 21 Täuflingen des Vorjahres
Weihwasser als starkes Symbol

19 Elternpaare mit 21 Täuflingen und ihren Geschwistern nahmen am Taufgedächtnisgottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin in Niedermurach teil und erbaten den Segen Gottes für ihre Kinder. Pfarrer Herbert Rösl (links) und Pastoralreferent Andreas Hartung (rechts) gaben ein Weihwasserfläschchen als Erinnerung mit. Bild: boj
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Niedermurach
13.01.2017
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Mit Schnuller und Kinderwagen ging es am Sonntag zum Gottesdienst der Pfarreiengemeinschaft. Die 21 Täuflinge des Vorjahres standen dann mit ihren Eltern und Geschwistern auch im Mittelpunkt. Und dies nicht nur in Bezug auf die Predigt.

Dem Lithurgischen Kalender folgend feierten die Katholiken am Sonntag das Fest der Taufe des Herrn. Gerade die Taufe von Jesus im Jordan durch Johannes sollte für Christen ein Anstoß sein, sich der eigenen Taufe und die seiner Kinder zu besinnen. Deshalb hatte die Pfarreiengemeinschaft Teunz-Niedermurach-Pertolzhofen alle Eltern, die im vergangenen Jahr ein Kind haben taufen lassen, zur Tauferinnerung eingeladen.

Wo Kinder sind, da ist bekanntlich Leben, da rührt sich was. So herrschte dementsprechend ab 9 Uhr beim Frühstück für die Täuflingsfamilien auch rege Betriebsamkeit und angeregte Unterhaltung im Feuerwehrhaus in Niedermurach. PGR-Sprecherin Irmgard Glaser freute sich über ein volles Haus und die Niedermuracher Pfarrgemeinderatsmitglieder sorgten dafür, dass später alle gut versorgt in die Pfarrkirche St. Martin aufbrechen konnten.

Beim Gottesdienst um 10 Uhr wies Pfarrer Herbert Rösl eingangs darauf hin, dass jeder Mensch und vor allem jedes Kind Zuwendung brauche. Besonders die Zuwendung des barmherzigen Gottes wolle man beim Messopfer erbitten. Bei der Predigt erinnerte der Seelsorger an den guten Brauch, Gottes Schutz herabzurufen indem man den Tag mit Kreuzzeichen und Weihwasser beginnt und am Abend damit beschließt.

Rösl appellierte an die Gottesdienstbesucher, diesen Brauch wieder vermehrt zu pflegen, denn "ein Kreuz mit Weihwasser ist ein starkes Symbol, seine Kinder und sich selbst Gottes Schutz anzuvertrauen". Nach der feierlichen Messe spendeten Pfarrer Herbert Rösl und Diakon Heinrich Merthan jedem der 21 Täuflinge den Einzelsegen.

Aus der Hand von Pastoralreferenten Andreas Hartung erhielten die Eltern schließlich noch ein Fläschchen Weihwasser als Erinnerung an den Taufgedächtnisgottesdienst.
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