05.09.2017 - 13:40 Uhr
NiedermurachOberpfalz

Jesus als Lebensmitte suchen

So wie der Sportschütze immer möglichst den Mittelpunkt der Scheibe treffen will, so sollten wir Christen Gott zu unserem Lebensmittelpunkt machen und versuchen, ihm nahe zu kommen. Auch wie echte Harmonie klingen kann, haben die Gottesdienstbesucher erfahren können.

Ruhestandspfarrer Richard Salzl und der "Murachtaler Dreigesang" hatten großen Anteil daran, dass der Festgottesdienst zum Jubiläum "65 Jahre Schlossfalke" zu einem besonderen Erlebnis wurde. Bilder: frd (2)
von Christof FröhlichProfil

Niedermurach/Pertolzhofen. Zu jedem schönen Jubiläumfest gehört in unserer Region ein Festgottesdienst, in dem dem Herrgott für die gemeinsamen vergangenen Jahre gedankt, für eine gute Zukunft gebetet und die bereits Verstorbenen der Gemeinde und des Vereins ins Gebet eingeschlossen werden.

"Murachtaler Dreigesang"

Wenn dann noch zur gesanglichen und musikalischen Gestaltung des Festgottesdienstes ein Trio wie der "Murachtaler Dreigesang" und ein Menschenfreund wie Ruhestandspfarrer Richard Salzl als Zelebrant des Gottesdienstes zur Verfügung steht, kann man sicher sein, dass dieser Festgottesdienst über einen langen Zeitraum hinweg unvergessen bleiben wird.

So war es am vergangenen Sonntag beim Jubiläum des Schützenvereins "65 Jahre Schlossfalke Pertolzhofen". Die Teilnehmer formierten sich schon am frühen Vormittag zum Kirchenzug und wurden im Gotteshaus von Pfarrer Salzl zum gemeinsamen Gebet und zum Festgottesdienst willkommen geheißen.

Erinnerungsgeschenke

Der "Murachtaler Dreigesang" eröffnete den Gottesdienst mit einem "Auf, auf, in Gottes Namen" und ließ in seinen Liedern mit bodenständigen Texten erfahren, wie wahre Harmonie klingen kann. In seiner Predigt ging Pfarrer Salzl auf seine Kindheitserlebnisse ein, in denen spielerisch auf die Nachbarkinder gezielt worden ist, was aber sein Vater, als er 1948 vom Krieg heimkam, dann strikt verboten hat.

Bei der Bundeswehr habe er später bei Schießübungen auf Zielscheiben geschossen, wogegen nichts einzuwenden sei, wenn es wie bei den Sportschützen nur darum geht, möglichst gute Schießergebnisse zu erzielen. Doch genau so wie die Sportschützen das Ziel haben, möglichst genau die Mitte der Zielscheibe zu treffen, sollten wir Christen Jesus Christus als unsere Lebensmitte ins Visier nehmen und versuchen, ihm möglichst nahe zu kommen und Gottes Freude und Frieden in unsere Herzen zu lassen. Am Sonntag tauschten der Jubelverein mit Schützenmeister Michael Fuchs an der Spitze und Johann Fuchs vom Patenverein Murachtaler Schützen noch die Erinnerungsgeschenke aus und vom Schirmherrn und Bürgermeister Martin Prey gab es ein besonders Lob für dieses tolle Fest.

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