15.09.2017 - 20:00 Uhr
NittenauOberpfalz

Slow Food weiterhin im Trend Regionaltisch lockt wieder 50 Gäste

Die jüngste Zusammenkunft im Brauereigasthof Jakob war mit über 50 Menschen gut besucht. Sie diente nicht nur dem kulinarischen Genuss, obwohl auch der im Mittelpunkt stand. Genauso wichtig aber war der Wechsel an der Spitze des Slow-Food-Regionaltisches Schwandorf, der vollzogen wurde.

Christoph Wünsch (stehend) überreichte seinem Vorgänger Christoph Frankerl eine Flasche Wein als Dank für sein Engagement für den Slow-Food-Regionaltisch Schwandorf. Bild: exb
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Der Stabwechsel erfolgte im Brauereigasthof von einem Christoph auf den anderen - von Christoph Frankerl auf Christoph Wünsch. Und ein dritter Christoph spielte dabei ebenfalls eine wichtige Rolle: Wirt Christoph Jakob. Immerhin hatte Letzterer ein dreigängiges Menü gezaubert, das als Auftakt aus einem Schaumsüppchen vom Aal mit knuspriger Saiblingsroulade und frischem Dill bestand, gefolgt von Zweierlei von der Regenbogenforelle mit Perlgraupen-Risotto und Pfifferlingen sowie als Nachspeise Zwetschgenparfait mit Krokant.

Vor etwas mehr als zwei Jahren hat Christoph Frankerl frischen Wind in die Gastronomie-Szene des Landkreises Schwandorf gebracht. Er machte die Slow-Food-Bewegung in der Region heimisch und brachte zahlreiche Wirte und Gäste zum Nachdenken und Handeln. Wer Anfang des Jahres 2015 nach dem Begriff Slow Food gefragt hätte, wäre bei vielen Menschen im Landkreis auf Stirnrunzeln gestoßen.

Jetzt, etwas mehr als zwei Jahre später, nach 25 Regionaltischen (gemeinsame Abendessen in unterschiedlichen Gaststätten) und zwei Heimat-Food-Festivals, wurde die qualitätsbewusste Art zu essen und einzukaufen zu einer Marke. Dass das Konzept ankommt, zeigte nicht zuletzt das zweite Heimat-Food-Festival Mitte August 2016 in Schwandorf, das von über 700 Menschen besucht wurde - mit 250 hatten die Veranstalter damals gerechnet.

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