09.07.2012 - 00:00 Uhr
NittenauOberpfalz

Bei Maske und Kostümen neue Outfits kreiert - Ein Blick hinter die Kulissen der Geisterwanderung Professionelle Hilfe für die "Geister"

Mit Neuerungen bei der Maske und Kostümierung gehen die Protagonisten der Nittenauer Geisterwanderung in die Jubiläumssaison. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Am 14. Juli erfolgt die Premiere zur 30. Saison der Geisterwanderung. Zur Jubiläumssaison werden die Schauspieler zum großen Teil neu eingekleidet. Neben neuen Kostümen wird auch die Maske auf die unterschiedlichen Charaktere abgestimmt.

Ein Glücksfall für die geplanten Änderungen war es dabei, dass Michaela Frieser wieder zurück nach Sulzmühl kam. Schnell wurde vom Theater- und Festspielverein der Kontakt zu der gelernten Maskenbildnerin gesucht. Die Ausstattung und die Maske der einzelnen Charaktere wurden daraufhin von ihr erarbeitet.

Michaela Frieser hat eine abgeschlossene Ausbildung als Visagistin, Make-Up-Artist und Maskenbildnerin. Nach der Ausbildung arbeitete sie zehn Jahre am Landestheater in Salzburg, wo sie speziell für künstlerische Spezialanfertigungen tätig war. So schuf sie Perücken, Voll- und Halbmasken, Nasen und Kinnmodellierungen für Inszenierungen. Für das internationale Opernfestival auf Gut Immling war sie in den Jahren 2003 und 2004 federführend für die Maske zuständig. Aus familiären Gründen kam sie im letzten Jahr zurück nach Nittenau. Hier baut sie sich das "Maskenbildnerstudio am Flugplatz" auf.
Neben Maskenbildnerkursen für Interessierte bietet sie auch Unterstützung für Laienschauspielgruppen an. Weiter absolviert sie Spezialaufgaben für Theater, Film und Fernsehen. Die Schauspieler der Geisterwanderung waren begeistert vom neuen Outfit. Unterstützt wurde Michaela Frieser bei der Auswahl der Kostüme von Susanne Erbe, Gewandmeisterin beim Theater- und Festspielverein Nittenau.

Bei der Umsetzung der maßgeschneiderten Kostüme kann der Festspielverein auf Brigitte Gabes zurückgreifen. Die gelernte Schneiderin führt in Rossbach-Wald ein Nähstudio und arbeitet als Schneiderin am Stadttheater in Regensburg. Vorsitzender Albert Meierhofer zeigte sich stolz, dass bei der Umsetzung der Ideen professionelle Hilfe bei Maske und Schneiderei gefunden werden konnte.

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