16.06.2008 - 00:00 Uhr
NittenauOberpfalz

"Geisterwanderung": MdB Klaus Hofbauer übernimmt Schirmherrschaft Der Hexen-Macht gebeugt

Für das Festspiel "Geisterwanderung zu Nittenau" gehört es schon seit langem zum guten Brauch, einen Schirmherren zu suchen, der für viele Zuschauer und schönes Wetter verantwortlich zeichnet. In der 26. Festspielsaison sollte dies nach dem Willen des Vorstands um Albert Meierhofer der CSU-Bundestagsabgeordnete Klaus Hofbauer aus Windischbergerdorf im Landkreis Cham sein.

von Redaktion OnetzProfil

Bereits im letzten Jahr fragte Vorsitzender Meierhofer bei Klaus Hofbauer nach, ob er dieses Ehrenamt übernehmen möchte. Hofbauer sagte gerne zu, da er die ostbayerischen Festspiele sehr schätze und die Geisterwanderung im Regental bei Nittenau etwas besonderes sei.

Standesgemäß ausgerückt

Am Freitag war es nun soweit. Eine Abordnung des Festspielvereins machte sich zum Schirmherrenbitten auf den Weg nach Windischbergerdorf. Denn am 12. Juli beginnt die Festspielsaison mit dem ersten Auftritt der Hexen und Geister im Regental.

Standesgemäß verkleidet und geschminkt standen Franziska Meißel, Sissi Vohburger, Margarete Breuer, Elke Mühln, Ute Stadlbauer, Gerdi Wolf) und Monika Beck als Hexen mit zwei Gesindeleuten Rita Lang und Michael Süß sowie dem Geisterkastellan Franz Joseph Vohburger Spalier. Vorsitzender und Teufel Albert Meierhofer musste während seiner in Versform vorgetragenen Bitte auf zwei Holzscheiten knien. "Von Nittenau dem viel schönen Ort machten wir Hexen und Geister uns auf, darauf hast du unser Wort, bei dir nun endet unser Lauf", trug der Bittsteller vor.
Klaus Hofbauer freute sich über den Spruch des "wahrhaftigen Teufels" und seiner Hexen. Es sei eine besondere Ehre für ihn, bei der Festspielsaison 2008 Schirmherr zu sein. Mit den drei Aufführungsorten im Regental befinde man sich an einem der schönsten Gewässer in ganz Deutschland.

Er bewundere den Idealismus der Akteure, die bereits seit über 25 Jahren mit hoher Qualität das Festspiel "Geisterwanderung" aufziehen. Wie es sich gehört, übergab Meierhofer dann noch einen Geschenkkorb mit einigen Flaschen "Geisterbräu" und den berühmten "Geisterschnaps". Fehlen durfte auch nicht der Hexenbesen, der als Schirmherrenbesen auch "Berlin-tauglich" ist.

Meierhofer hoffte, mit Übernahme der Schirmherrschaft durch Klaus Hofbauer eine tolle Festspielsaison 2008 zu bekommen. Gespielt wird bekanntlich am 12. Juli, 2. August und 6. September.

Nach einer zünftigen Brotzeit im Buchberger Hof verabschiedeten sich die Gäste wieder Richtung Nittenau. Zuvor bekamen die Damen als kleines Dankeschön ein langstielige rote Rose überreicht.

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