Rathaus-Konzerte in Nittenau: Premiere am 20. August
Von Mozart bis Nozawa

Claudia Janet Birkholz (Klavier, Bild) widmet sich in ihrem Konzert mit Sängerin Marina Szura am 27. August sehr moderner Musik. Bild: exb/Schoellkopf
Kultur
Nittenau
17.08.2017
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Festspielzeit im Rathausfoyer: Stücke von Mozart und Beethoven stehen am Sonntag, 20. August, auf dem Programm, wenn Dominik Kossakowski (Violine) und Elena Postumi (Klavier) die Konzertreihe eröffnen. Eine weitere Pianistin widmet sich ganz der Moderne.

Prof. Kurt Seibert, der künstlerische Leiter der Rathauskonzerte hat sich in diesem Jahr musikalische Unterstützung geholt. Gleichzeitig wird nicht nur "klassische" Musik zu hören sein, sondern auch sehr moderne Musik zeitgenössischer Komponisten aufs - gedachte - Podium im Foyer geholt. Das teilten die Veranstalter mit.

Am Sonntag, 20. August, beginnt das Konzert um 16 Uhr - zur mittlerweile klassischen Sonntag-Nachmittag-Konzert-Zeit. Dominik Kossakowski, Violine, und Elena Postumi, Klavier, die auch schon beim Schwandorfer Klavierfrühling 2017 zu erleben waren, geben mit Beethoven und Mozart einen erwartbar perlenden Einstieg. Der 20-jährige Mozart und der 30-jährige Beethoven können in den aufgeführten Werken so auch ein wenig verglichen werden: Wobei die Gäste musikalisch bei Beethoven bereits an die Wende zum 19. Jahrhundert entführt werden. Der nächste Zeitsprung führt dann zum Übergang ins 20. Jahrhundert, zu Maurice Ravel und Ernst Chausson.

Kurt Seibert nimmt den Faden am Donnerstag, 24. August, wieder auf. Sein Klavierabend (19.30 Uhr) beginnt mit Schumann und Mozart und leitet über zu Brahms und Chopin. Die ausgewählten Stücke "aus dem Album für die Jugend" als auch Mozarts Deutsche Tänze oder auch die 16 Walzer von Brahms entführen also eher ins Leichte und Tänzerische; abschließend kommt Chopins Ballade F-Dur zu Gehör, die er Robert Schumann gewidmet hat - der Bogen schließt sich. Und schließlich darf man gespannt sein, wie modern und melodisch Werke der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts klingen. Claudia Janet Birkholz, die das Nittenauer Publikum bereits mit John Cage und Stücke für präpariertes Klavier aufhorchen ließ, kommt am Sonntag, 27. August, diesmal mit der Sängerin Marina Szudra.

Wiederum um 16 Uhr werden Kompositionen von George Crumb (geboren 1929) und Heinz Holliger (*1939), Wolfgang Rihm (*1952) und Kazuyo Nozawa (*1945) aufgeführt, dessen "Vier Lieder nach Texten von Paul Klee" sogar von 2002 stammen. Marina Szudra ist hierzulande auch als motivierende Chorleiterin in Wenzenbach und Wörth bereits aufgefallen.

Kurzum: Kurzweilig wird es werden, und jedes Konzert hat seine ganz eigenen Höhepunkte, auf die sich die Gäste freuen können. Karten (15 Euro, ermäßigt 10 Euro) gibt es im Touristikbüro, Hauptstraße 14, Telefon 09 436 -902 733 , oder bestellbar unter touristik@nittenau.de Das Rathaus finden Gäste der Stadt in der Gerichtsstraße 13.
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