09.09.2016 - 02:00 Uhr
NittenauOberpfalz

Wanderungen zu den Burgen mit 450 Teilnehmern Grusel, Geister und Geheul

Die Geisterwanderung ist gefragt wie eh und je. Shuttlebusse transportierten etwa 450 Teilnehmer. Auf sie warteten ungeheuerliche Geschichten.

Der Burgkastellan fällte harte Urteile gegen die unredlichen Servicekräfte der Gastronomie. Bilder: sir (3)
von Ingrid SchiederProfil

Am Marktplatz war Abfahrt zur ersten Station nach Hof am Regen. Für heuer war es die dritte und letzte Veranstaltung, insgesamt kommt der Theater- und Festspielverein nun auf 102 Geisterwanderungen. Einheimische und Feriengäste hatten sich eingefunden.

Hexen von allen Seiten

Erster Schauplatz war vor der Burg in Hof am Regen. Die Spielleut' von Ammenberg unterhielten die Gäste mit mittelalterlichen Gesängen und Instrumentalmusik bis zum Eintreffen aller Wanderer. Anschließend folgte die erste Aufführung. Die Wanderer zogen schließlich weiter zur Burg Stefling. Die Dämmerung hatte inzwischen eingesetzt und tauchte den Burghof in ein geheimnisvolles Licht. Schauriges Geheul ertönte, von allen Seiten tauchten Hexen auf.

Oberhexe Luzisat rief zum Hexensabbat und auch der Herr der Hölle erschien und erfreute sich an den miesen Werken der bösen Weiber. Als besonders tückisch erwies sich dabei die Verführerin, die ihre wahren Absichten hinter ihrer Schönheit und schmeichelnden Worten geschickt verbarg. Dies wurde auch zwei Fratres zum Verhängnis, die bis zum Auftritt dieser "Dame" die Hexen erfolgreich bannen konnten. Doch auch die beiden erlagen dem Charme der Neuhexe, die erst kurz davor ihren Hexenschwur geleistet hatte. Zwischendurch konnten sich die Wanderer mit einer Brotzeit, Geisterbier, warmer Gulaschsuppe und Hochprozentigem sowie Erfrischungsgetränken stärken.

Wanderung zum Regen

Gut beraten waren die Teilnehmer, die sich auf dem finsteren Weg zur Burgruine Stockenfels wohlweislich mit einer Taschenlampe ausgerüstet hatten. An deren Fuße erwarteten der Burgkastellan und seine Helfer die Wanderer. Anschließend wanderten die Teilnehmer zum Regen, wo sie bei sternenklarer Nacht mit zwei Zillen über den Fluss gesetzt wurden. Von hier ging es per Bus wieder zurück an den Ausgangspunkt.

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