21.01.2004 - 00:00 Uhr
NittenauOberpfalz

15 Teams - Ensdorf und Kümmersbruck zur Diözesan-Meisterschaft Die "Minis" in Torlaune

von Ingrid SchiederProfil

"Eine sehr faire Spielweise ohne rote Karten und Verletzungen", konstatierte Markus Weber, dienstältester Nittenauer Ministrant, beim Ministranten-Turnier in der Volksschulturnhalle. Gemeinsam mit den beiden Oberministranten Roswitha Schönberger und Jochen Brunner hatte er die Turnierleitung inne.

Insgesamt 15 Mannschaften mit je zehn Spielern trugen diesen Wettbewerb am Samstag in der Turnhalle der Volksschule aus. Den Siegern winkte die Fahrkarte nach Essenbach bei Landshut. Denn dort wird am 14. Februar der Diözesan-Meister ermittelt. "Und dieser fährt dann nach Freising zum Wettkampf um die Bayerische Meisterschaft", spann Weber den Faden weiter.

Gespielt wurde am Samstag in zwei Altersklassen: bis 14 Jahre und ab 15. Im Finale standen sich Ensdorf und Ammersricht gegenüber. Ein Spiel dauerte zehn Minuten. Obwohl Ammersricht von der spielerischen Leistung her besser war, schoss Ensdorf das "goldene Tor" zum 1:0-Sieg.

Bei der Altersklasse ab 15 Jahren siegte im Endspiel Kümmersbruck souverän mit 4:0 gegen Ammersricht. Kümmersbruck war die gesamte Zeit über den Mannschaften überlegen, entschied jedes Spiel für sich und gab auch keinen einzigen Punkt ab. "Die Kümmersbrucker haben verdient gewonnen", so Weber. Die Tabelle sieht folgendermaßen aus: Altersklasse bis 14 Jahre: Ensdorf vor Ammersricht, Ettmannsdorf, Fronberg, Maxhütte, Schwandorf St. Jakob, Nittenau I und Nittenau II. Der Torschützenkönig kam mit Oliver Götz aus Fronberg. Ihm gelangen sieben Treffer.

Die Altersklasse ab 15 Jahre schloss mit folgender Ranglist ab: Kümmersbruck vor Ammersricht, Amberg Heilige Dreifaltigkeit, Schwandorf St. Jakob, Bruck, Nittenau und Burglengenfeld. Torschützenkönig wurde hier Florian Schustek aus Amberg mit fünf Toren.

Jedes Jahr findet das Ministranten-Turnier statt. Nittenau nahm zum ersten Mal teil und fungierte gleichzeitig als Veranstalter. Nachdem von der Stadt Nittenau sofort grünes Licht kam für die Nutzung der Volksschulturnhalle, sei die Anfrage von der Diözese Regensburg positiv beschieden worden, so Weber.

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