19.01.2004 - 00:00 Uhr
NittenauOberpfalz

Burgen-Kinder zeigen in der Klinik ihr Können Ins Mittelalter versetzt

von Ingrid SchiederProfil

Ins Mittelalter versetzt wurden Patienten und Besucher im Café der Klinik am Regenbogen am Samstagnachmittag. Angelockt von den Klängen alter Musik füllten viele Gäste den Raum zusehends.

Die Staufferzeit

"Die Burgkinder lernten schon früh, sich dem rauen Leben anzupassen", sagte Albert Meierhofer bei der Begrüßung. Die Zuschauer sollten sich zurückversetzen lassen in das zwölfte Jahrhundert, in die Staufferzeit. Zu bestaunen gab es die vielfältigsten Ausrüstungsgegenstände, wie verschiedene Schwerter, Pfeile, Schutzschilde, Stühle und Handwerkszeug. Mit Blumenkränzen im Haar und ihren schlichten, der damaligen Zeit nachempfundenen Kleidern, boten die süßen Drei-Burgen-Kinder einen anmutig bezaubernden Anblick.

Auch die Erwachsenen erschienen in stilechtem Gewand, dazu angetan, die Fantasie der Gäste anzuregen. Gemeinsam mit der Leiterin der Jugendgruppe des Theater- und Festspielvereins Nittenau, Angelika Hochmuth, betraten sie den Saal. "Normalerweise wirken die Kinder bei den Geisterwanderungen und bei mittelalterlichen Veranstaltungen mit", sagte sie. "Dieser Auftritt soll mir zeigen, was die Kinder vom letzten Jahr her noch können." Und sie machten ihre Sache sehr gut.

Schwertkampf

Während sich die Jungen im Schwertkampf und im Bogenschießen tapfer behaupteten, was sie vom Waffenmeister gelernt hatten, übten die Mädchen das Lesen und Schreiben und führten Reigentänze auf. Johanna Kiener fungiert als Betreuerin der Kinder ab sechs Jahren bis hin zu den Erwachsenen. Große Aufmerksamkeit genoss die Jugend bei ihrer vielfältigen Kunst des Fahnenschwingens. Berühmt auch für diese Epoche ist der Minnesang, der bei dem Klinik-Besuch ebenfalls sehr gut ankam.

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