06.02.2018 - 20:00 Uhr
Nittenau

AfD nominiert Reinhard Mixl zum Direktkandidaten für die Landtagswahlen Ziel: Euroraum verlassen

Nittenau/Schwandorf. Reinhard Mixl ist 57 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in Schwandorf. Im November 2016 trat der Diplom-Betriebswirt der AfD bei und bewirbt sich nun für die "Alternative für Deutschland" um das Landtags-Direktmandat im Stimmkreis Schwandorf. Bei der Nominierungsversammlung am Sonntag im Landgasthof Schmidbauer beklagte Reinhard Mixl den Wertverlust des Euro und forderte deshalb: "Deutschland muss die Transferunion aufkündigen und den Euroraum verlassen." Der AfD-Kandidat kritisiert die "ungerechte Steuerpolitik" und die Bevorzugung des Großkapitals zum Nachteil der mittelständischen Betriebe und der "kleinen Steuerzahler". Reinhard Mixl schlägt eine Kürzung der Subventionen zugunsten von Steuerentlastungen für die Arbeitnehmer vor. Das Umsatzsteuerrecht müsse familienfreundlicher gestaltet werden.

Der Diplom-Betriebswirt Reinhard Mixl bewirbt sich für die AfD um das Landtags-Direktmandat im Stimmkreis Schwandorf. Bild: Hirsch
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Das Eindämmen der Regulierungswut und der Bürokratieabbau seien längst überfällig, so Reinhard Mixl. Er fordert die Schaffung des Straftatbestandes der Steuerverschwendung und der Haushaltsuntreue. Die Politiker- und Beamtenversorgungen hält der freiberuflich tätige Wirtschaftsberater für zu hoch. Er gibt einer steuerfinanzierten einheitlichen Rente nach dem "Schweizer Modell" den Vorzug.

Zur Förderung des ländlichen Raums fordert Mixl neue Konzepte. Der Vater zweier Töchter wünscht sich eine dörfliche Struktur mit Dorfplatz, Gastwirtschaft und Einkaufsmöglichkeiten. Mixl kämpft ferner gegen eine weitere Flächenversiegelung. Um das Direktmandat wollte sich auch Alois Drexler (54) aus Wackersdorf bewerben. Die Mitglieder votierten aber mit großer Mehrheit für Mixl.

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