29.03.2017 - 08:00 Uhr
NittenauOberpfalz

Entwässerung vor Ort

Knapp 2,5 Millionen Euro werden in diesem Jahr für den Betrieb und Investitionen an den Anlagen des Abwasserzweckverbands Sulzbachtal fällig. Die beteiligten Kommunen Nittenau, Bruck und Bodenwöhr teilen sich die Kosten.

von Clemens Hösamer Kontakt Profil

Knapp 1,2 Millionen Euro hat Kämmerer Jakob Rester in den Verwaltungshaushalt eingestellt, gut 1,3 Millionen für Investitionen im Vermögenshaushalt. Für den laufenden Betrieb müssen sich die drei Kommunen ein Umlagesoll von 762 000 Euro teilen. Nach den festgelegten Schlüsseln trägt die Stadt Nittenau davon knapp 380 000 Euro, Bruck knapp 189 000 und Bodenwöhr gut 193 000 Euro. Diese Umlage legte die Verbandsversammlung am Mittwoch (wir berichteten) im Rathaus Nittenau einstimmig fest. Aus dem Jahr 2016 standen den Kommunen noch Rückzahlungen zu. Sie wurden mit dem aktuellen Bedarf verrechnet.

Für Investitionen müssen die drei Kommunen 595 100 Euro beisteuern. Nittenau trägt davon knapp 300 000 Euro, der Rest entfällt auf Bruck und Bodenwöhr zu gleichen Teilen. Um die Investitionen finanzieren zu können, nimmt der Verband einen Kredit von 200 000 Euro auf.

Die größte geplante Investition mit der Umlegung des Hauptsammlers im Hammerweiher wird noch um ein Jahr verschoben, sie soll im kommenden Jahr zusammen mit dem Wasserleitungsbau in Bodenwöhr erfolgen. Stattdessen wird der Zweckverband in diesem Jahr eine Klärschlamm-Entwässerungsanlage bauen. Die Regenüberlaufbecken werden mit Messschächten nachgerüstet. Außerdem sind am Rechengebäude der Kläranlage Sanierungsarbeiten nötig. Die Verbandsversammlung billigte die Ausgaben einhellig.

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