07.02.2018 - 20:10 Uhr
Nittenau

Zweitägige Klausur der CSU-Kreistagsfraktion Konzepte für den Nahverkehr

Schwandorf. Die Mitglieder der CSU-Kreistagsfraktion und des CSU-Kreisvorstandes trafen sich zu einer zweitägigen Klausur in Neualbenreuth. Schwerpunktthemen waren einer Pressemitteilung des Kreisverbandes zufolge das neue Mobilitätskonzept für den Landkreis, Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung und der Bericht über die Tätigkeit der Enquete-Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse".

Der Neualbenreuther Bürgermeister Klaus Meyer,, MdL Alexander Flierl, MdL Berthold Rüth, MdL Tobias Reiß und Landrat Thomas Ebeling (von links) nahmen an der Klausurtagung teil. Bild: exb
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Thomas Huber, Leiter Innovative Verkehrskonzepte bei der Regionalbus Ostbayern (RBO), berichtete über die weiteren Planungen zur Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Landkreis. Vorangegangen war eine Befragung der Bürger. Nach Auswertung der Daten werde nun versucht, unter Berücksichtigung vorhandener Transportmittel eine Erschließung durch flexiblere Bedienformen zu erarbeiten. Huber präsentierte mehrere Vorschläge in sogenannten Bedarfsverkehrs-Sektoren, in die der Landkreis eingeteilt wird. Anhand von Beispielen präsentierte er mehrere Möglichkeiten für eine optimierte Bedarfsabdeckung des ÖPNV und einer Verbesserung der Erreichbarkeit zentraler Orte.

Der Bürger sei nur noch schwer über herkömmliche Medien zu erreichen, führte der Geschäftsführer Josef Roßmann der "Unipush Media", die auch die Landkreis-App betreut, aus. Die klassische Website gerate ins Hintertreffen, der Anwender wolle nicht mehr aktiv suchen, sondern möchte mitgenommen werden. Eine Facebook-Seite sei hier eines der wichtigsten Hilfsmittel. Hilfestellung gab der Referent bei Fragen über Argumentation und "Etikette" im Netz. Ebenso zeigte Roßmann Alternativen im Marketing anhand von Praxisbeispielen in den sozialen Medien auf.

Zum Abschluss der Tagung berichtet der Landtagsabgeordnete Berthold Rüth als Vorsitzender der Enquetekommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse" über die Herausforderungen des ländlichen Raums sowie bestehende und angedachte Handlungskonzepte. Entscheidend sei dabei, Chancen- und Entwicklungsgerechtigkeit für die ländlichen Regionen zu schaffen. Der CSU-Kreisvorsitzende, Landtagsabgeordneter Alexander Flierl, zog abschließend eine positive Bilanz der Klausur: "Mobilität und verbesserter ÖPNV sind für uns Dauerbrennerthemen, die Digitalisierung durchdringt alle Lebensbereiche und unser Landkreis soll weiterhin attraktiver Lebensraum bleiben."

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