90 Oberpfälzer Schachspieler treten in Bad Kötzting an
Höhepunkt der Turnierserie

Spartenleiter Manfred Preischl konnte sich mit dem 7. Platz einen der begehrten Aufstiegsplätze in die Meisterklasse 2 sichern. Bild: ach
Sport
Nittenau
03.04.2018
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Der Höhepunkt der Oberpfälzer Schachturnier-Serie, die viertägige Schachoberpfalzmeisterschaft, fand in diesem Jahr in Bad Kötzting statt und hatte mit dem SC Bad Kötzting einen würdigen Ausrichter. 90 Oberpfälzer Schachspieler traten in diesem dreigliedrigen Turnier an, um die Aufstiegs- und Qualifikationsplätze auszuspielen.

Fünf Spieler der Nittenauer Schachabteilung waren an diesem Höhepunkt dabei und erspielten gute Ergebnisse für den TSV Nittenau. Erstmalig in seiner noch kurzen Schachkarriere durfte der Nittenauer Senkrechtstarter Tobias Brunner in der Meisterklasse I antreten.

Dieses Turnier ist für jeden ambitionierten Schachspieler eine besondere Herausforderung, da man innerhalb kurzer Zeit auf acht starke Gegner trifft. Da hier die Partien meist im Rahmen der sechsstündigen Bedenkzeit komplett ausgekämpft werden, können die Schachspieler so gut wie keine Verschnaufpause einlegen und müssen oftmals an ihre konditionellen Grenzen gehen.

Tobias Brunner schlug sich in dem qualitativ hochwertig besetzten Teilnehmerfeld stark und tauchte nach sechs Runden mit vier Punkten in der Spitzengruppe auf. Leider musste er dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und zog in die letzten beiden Partien den Kürzeren, jedoch blieb er trotz der zwei abschließenden Niederlagen über den Erwartungen und erreichte den 10. Platz bei vier Punkten aus acht Partien.

In der mit 28 Teilnehmer besetzten Meisterklasse II trat Philipp Kammer an, wobei er jedoch aus beruflichen Gründen nur die ersten vier Runden mitspielen konnte und dabei einen Punkt erspielen.

In der mit 40 Schachspielern besetzten Meisterklasse III starteten drei Nittenauer Schachspieler. Spartenleiter Manfred Preischl konnte sich dort mit dem 7. Platz einen der begehrten Aufstiegsplätze in die Meisterklasse 2 sichern. Vom Setzplatz 13 aus gestartet spielte Manfred Preischl ein Turnier mit ständigen Auf und Abs, wobei ihm jedoch seine große Erfahrung und etwas Glück halfen, fünf Punkte aus acht Partien zu erkämpfen. Sie reichten aufgrund der guten Zweitwertung (Buchholz) für den 7. Platz

Fabian Kammer erreichte mit drei Punkten den 32. Platz und Turnierneuling Volkmar Mayer erspielte sich ebenfalls drei Punkte, was den 35. Platz bedeutete.
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