14.06.2017 - 16:26 Uhr
NittenauSport

Deutsche Meisterschaft im Tischtennis der Leistungsklassen Nittenau als Platten-Mekka

Am Wochenende ist Nittenau das Zentrum aller Tischtennisfreunde. In der Regentalhalle geht die deutsche Meisterschaft in drei Leistungsklassen über die Bühne.

Bezirksvorsitzender Edi Hochmuth, Bürgermeister Karl Bley, TSV-Vorsitzender Jürgen Hasenbach, TT-Kreisvorsitzender Heinrich Schnorrer, TSV-Spartenleiter Manfred Schiegl, BLSV-Kreisvorsitzender Roger Anders und Landrat Thomas Ebeling (von links) werben für die deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Leistungsklassen am Wochenende in Nittenau. Bild: Hirsch
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

192 Tischtennisspieler haben sich für die deutschen Meisterschaften der A-, B- und C-Leistungsklassen qualifiziert, die der TSV Nittenau am Wochenende in der Regentalhalle ausrichten wird. Bei den Damen sind fünf Akteure aus der Oberpfalz dabei. Bei den Herren konnte sich dagegen niemand aus dem Bezirk qualifizieren.

Der Deutsche Tischtennisbund richtet die Meisterschaften der Leistungsklassen seit 2006 aus. Heuer war der Landesverband Bayern an der Reihe. Er vergab das Turnier an den TSV Nittenau, der sich mit der Ausrichtung überregionaler Wettkämpfe bereits einen Namen gemacht hat.

TSV-Vorsitzender Jürgen Hasenbach und Abteilungsleiter Manfred Schiegl gaben am Dienstagabend bei einer Pressekonferenz den Ablauf bekannt. Das Turnier beginnt am Samstag um 10 Uhr auf 24 Tischen mit den Gruppenspielen. Wer sich für die Hauptrunde qualifiziert, steht am Sonntag ab 10 Uhr erneut an der Platte. Die Finalspiele im Einzel und Doppel beginnen um 14.30 Uhr. Die Siegerehrung erfolgt gegen 16 Uhr.

Jürgen Hasenbach spricht von einem "Breitensportturnier auf hohem Niveau". Die A-Klassenspieler haben rund 1800 Punkte auf ihrem Konto und spielen in den höheren Amateurklassen. Aus der Oberpfalz haben fünf Spielerinnen den Sprung in dieses Elitefeld geschafft: Sabine Fischer und Tina Retzer von der DJK Ettmannsdorf (beide A-Klasse), Henriette Groha (Henger SV) und Johanna Dietrich (DJK Sportbund Regensburg) in der B-Leistungsklasse und Susanne Kapol (TV Wackersdorf) in der C-Konkurrenz.

Bei den Herren wird niemand aus der Oberpfalz vertreten sein. Nittenaus Bürgermeister Karl Bley erwartet 350 Aktive und Betreuer aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie werden im Umkreis von 30 Kilometern Quartier beziehen. Tischtennis-Bezirksvorsitzender Edi Hochmuth betonte die führende Rolle des TSV Nittenau bei der Ausrichtung großer Turniere und hob die gute Infrastruktur mit drei nebeneinander stehenden Hallen hervor. TSV-Spartenleiter Manfred Schiegl kann sich auf ein erfahrenes Team verlassen und wird die Ergebnisse aktuell online stellen.

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