22.06.2017 - 20:00 Uhr
NittenauOberpfalz

Beeindruckte Patenvereine

Der Kleintierzuchtverein Nittenau feierte - die Patenvereine kamen. Von ihren Vertretern gab es jede Menge Lob. Sie staunten über so einige Dinge.

Beim Fest des Kleintierzuchtvereins Nittenau zeigten sich die Patenvereine begeistert. Bild: exb
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Die kulturelle Vielfalt zwischen Völkern und auch innerhalb Deutschlands war beim Fest des Kleintierzuchtvereins Nittenau offensichtlich. Nicht nur in den Fahnen der Partnerschaftsvereine, die an der Bühne angebracht waren, sondern auch in den unterschiedlichen Gepflogenheiten.

Völlig überrascht waren die Gäste aus Hessen und Tschechien als der KZV seinen Patenverein zum Fest begrüßte. Hilde Heuser, Frau des Ehrenvorsitzenden von Biblis, fragte den KZV-Vorsitzenden: "Was ist eigentlich ein Patenverein?" Dieser erklärte ihr, dass jeder Jubiläumsverein in Bayern ganz selbstverständlich einen Patenverein auserwählt. Das dieser dann bei einem Patenbitten offiziell angefragt wird, wie das auch beim Schirmherrn, Ehrenschirmherrn und der Festmutter der Brauch ist, und diese Anfrage jeweils mit einem kleinen Vorfest verknüpft ist.

"Richtige Augenweide"

"Ihr Bayern seid schon stark", sagte Heuser. "Ihr nutzt wirklich jede Gelegenheit für ein Fest, bei uns gibt es so etwas überhaupt nicht." Auch eine Festbraut kennen die Hessen nicht. Eine Nachfrage bei den tschechischen Freunden aus Prestice ergab, dass dort Patenvereine und Festbräute ebenfalls nicht üblich seien. "Das Sahnehäubchen und eine richtige Augenweide sind eure Festdamen in den schönen Kleidern mit der Schleppe", kommentierte der Vorsitzende des KZV Bürstadt aus der Nachbarstadt von Biblis. "So was müssen wir in Hessen bei unseren Vereinsjubiläen auch einführen." Die Gäste aus Tschechien waren völlig überrascht, als ihnen die Ehrenfestmutter Petra Brunner die von ihr erstellten Bände der Bilderchronik seit Bestehen des KZV präsentierte, in der auch die Begegnungen der Partnerschaftsvereine enthalten waren.

In ihren Ansprachen hoben sowohl der Vorsitzende des Nittenauer Städtepartnerschaftsvereines, Altbürgermeister Julius Schmatz, als auch der Schirmherr, Bürgermeister Karl Bley, die intensiven Verbindungen des KZV mit den Vereinen aus den Partnerschaftstädten hervor. Dass das schon seit mehr als 20 Jahren ohne Unterbrechungen der Fall ist, sei besonders zu würdigen. Landrat Thomas Ebeling und Stadtpfarrer Adolf Schöls lobten die Bemühungen des KZV um die Erhaltung der Tierarten.

Lob von allen Seiten

Bezirksvorsitzender Willibald Roauer aus Neumarkt lobte den KZV, der stärkste Verein im Bezirksverband. Der Bezirksvorsitzende der Rassekaninchenzüchter, Wolfgang Schreiber aus Erbendorf, war begeistert von dem Kaninchenmotiv auf dem Heuballen, der auf dem MB-Truck beim Festzug angebracht worden war. Dem Reisevereinigungsvorsitzenden der Brieftaubenzüchter, Alfred Hirmer aus Mögendorf, gefielen naturgemäß die Brieftaubenmodelle am besten, die bei der Hobbypräsentation in der Festhalle postiert waren. Weitere zahlreiche lobende Worte schlossen sich an.

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