15.02.2018 - 20:00 Uhr
Nittenau

BRK-Bereitschaft und Wasserwacht mit erfreulicher Bilanz Unbezahlbarer Einsatz

Über 8400 ehrenamtliche Stunden haben BRK-Bereitschaft Bruck-Nittenau und Wasserwacht im vergangenen Jahr geleistet. Die Arbeit für die Sicherheit der Bevölkerung sei unbezahlbar, lobt Bürgermeister Karl Bley bei der Hauptversammlung.

Langjährige Mitglieder der BRK-Bereitschaft und der Wasserwacht wurden von Bürgermeister Karl Bley (links) und Bereitschaftsleister Willi Klein (rechts) mit Urkunden ausgezeichnet. Bilder: sir (2)
von Ingrid SchiederProfil

Die Leistungen der BRK-Bereitschaft Bruck-Nittenau und der Wasserwacht Nittenau belegten die Berichte bei der gemeinsamen Versammlung. Auch Ehrungen standen an. BRK-Kreisbereitschaftsleiter Willi Klein und Wasserwachts-Vorsitzender Helmut Frey legten Rechenschaft ab. Frey gab den Mitgliederstand der Wasserwacht mit 226 an. 4756 ehrenamtliche Stunden wurden geleistet, dazu 14 Einsätze der Sondereinsatzgruppe (SEG). "Sicher, die Wachstunden im Freibad könnten mehr sein", übte er Selbstkritik. Das Winterschwimmen sei ein Riesenerfolg gewesen, ebenso die Aktionen mit der Jugendgruppe. Die Wasserwacht hielt drei Schwimmkurse. Die Liste der Anmeldungen dafür war lang. Großen Zulauf habe die Jugendarbeit. Am 24. Februar finde wieder das Winterschwimmen statt.

Willi Klein freute sich über 460 Blutspender bei vier Terminen. 41 neue Spender wurden registriert. 57 Sanitätsdienste seien 2017 geleistet worden, 14 mehr als im Vorjahr. "Das ist der bisherige Höchststand an Diensten", so Klein. Mehrere Übungen mit den Feuerwehren Bergham und Nittenau seien abgehalten worden, auch eine 24-Stunden-Übung in Schwandorf. Johannes Kraupner und Sebastian Roth haben erfolgreich die Rettungssanitäter-Ausbildung abgeschlossen, Kraupner zudem noch den Trupp- und Gruppenführer-Lehrgang. Das Sammelergebnis der Altkleider per Container habe sich noch einmal leicht verringert. Der Bereitschaftsleiter ging auf einige besondere Einsätze ein, etwa die Evakuierung des Krankenhauses in Schwandorf wegen eines Bombenfundes. Nach 30 Jahren Einsatz sei ein neues Fahrzeug angeschafft worden, so Klein. Ein gut erhaltener VW-Touran ersetzt den Ford Transit, von allen liebevoll "Mary" genannt.

Das BRK leistete 3651 Stunden, darunter 1212 Stunden im Rettungsdienst, 910 im Sanitätsdienst und 582 in der Aus- und Fortbildung. Bei den 57 Sanitätsdiensten waren 23 Helfer eingesetzt. Serena Unglert hat 36 Dienste geleistet. Sieben Helfer waren im Rettungsdienst aktiv. Andreas Wagner kam auf 63 Schichten zu zwölf Stunden.

Seit April ist die BRK-Bereitschaft Bruck-Nittenau auf Facebook vertreten. Die "Cold-Water-Grill-Challenge" hat die Bereitschaft als Werbung für das Blutspenden genutzt. "Unsere Nominierungen brachten beim letzten Blutspende-Termin eine Rekordbeteiligung", freute sich Klein. 30 Kameraden der Feuerwehren Nittenau und Bergham waren geschlossen angetreten. 47 Mitglieder gehören der Nittenauer Bereitschaft an. Die Bereitschaft verfüge über zwei Ärzte, einen Notfallsanitäter, zwei Rettungsassistenten, acht Rettungssanitäter, sechs Rettungsdiensthelfer und 29 Sanitätshelfer. Bürgermeister Karl Bley dankte für den Einsatz. Er appellierte an die Wasserwacht, mehr Wachstunden im Freibad zu leisten. Marc Spörl von der Kreiswasserwacht dankte Bley für die kostenlose Nutzung des Freibads.

Neu gewählt werden musste der technische Leiter der Wasserwacht. Josef Standecker übernahm das Amt, als sein Stellvertreter fungiert Lukas Ederer.

Ehrungen

Seit 20 Jahren Mitglied bei der Wasserwacht sind Renate und Dr. Günter Merkel. Kristin Standecker erhielt eine Urkunde für die Teilnahme am Rettungsschwimmen. Junior-Wasserretter dürfen sich Marie Fischer, Ronja Fischer, Alexander Schmatz und Sebastian Lanzl nennen. Die BRK-Bereitschaft ehrte folgende treue Mitglieder: Anna-Sophie Mailänder und Martin Sepniewski für je fünf Dienstjahre, Caroline Haberl und Florian Schillinger für je 15 Dienstjahre sowie Annemarie Goldammer für 35 Dienstjahre. (sir)

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