Feuerwehrball wieder ein Erfolg
Mit Humor gegen Model-Maße

Vorsitzender Karl-Heinz Stich mit Ehefrau Lisa (von rechts) sowie zweiter Vorsitzender Johann Seebauer mit Gattin Andrea führten die Polonaise an.
Vermischtes
Nittenau
04.02.2018
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Mit ihrem Feuerwehrball hält die Berghamer Wehr an einer langen Tradition fest. Der Erfolg des Schwarz-weiß-Balls gibt den Kameraden Recht. Die Festdamen sorgen im Pirzersaal mit ihren Einlagen für zusätzlichen Schwung.

(ch) Die "Zechpreller" übernahmen den musikalischen Part der Veranstaltung. Die Festdamen der Wehr nahmen zu vorgerückter Stunde Jugendwahn und Schlankheitsfimmel gekonnt auf die Schippe nahmen. Vorsitzender Karl-Heinz Stich beleuchtete bei einem kurzen Ausflug in die Historie die Anfänge des Balls. Im legendären Wachter-Saal beim Lösl richtete die Berghamer Feuerwehr vor 67 Jahren zum ersten Mal die Tanzveranstaltung aus. Bedingt durch den Umbau des Gebäudes - heute ist im unteren Stockwerk ein Modegeschäft eingezogen - geriet man in Platznöte. Nach einer kurzen Unterbrechung folgte der Umzug in den Pirzersaal. Die Mode war zwar stets eine andere, doch elegant haben sich die Damen immer gezeigt. Die Herren schlüpften in den Anfangsjahren schlicht in ihre Feuerwehr-Uniform. Eröffnet wurde der Ball am vergangenen Samstag durch Vorsitzenden Karl-Heinz Stich, seiner Frau Lisa, sowie durch den zweiten Vorsitzenden, Johann Seebauer mit seiner Gattin Andrea mit der Polonaise. Die Tanzfläche war ab diesem Zeitpunkt bis weit nach Mitternacht gut gefüllt. Wer auf der Tanzfläche keinen Platz mehr fand, konnte entweder ins Gastzimmer "flüchten" oder an der Bar ein Gläschen Sekt oder einen Cocktail genießen.

Die Festdamen aus Bergham und Nittenau hatten unter Leitung von Magdalena Schweiger und Katharina Potempa einen Tanz einstudiert. Ihrer Zeit 50 Jahre voraus, erinnerten sich die nun "in die Jahre gekommenen Frauen" an die Zeit, als sie noch jung und hübsch als Festdamen über die Bühne wirbelten und das Gründungsfest mit jugendlicher Frische bezauberten. Nun, von ihrer Anziehungskraft hatten sie nichts eingebüßt. Später bewiesen sie im Dirndl, dass ein gestandenes Weibsbild keine Model-Maße braucht.
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