Führung durch das Brauhaus
Auf den Spuren des "Solarbiers"

Josef Jakob (Mitte) führte die Kinder und Erwachsenen durch das Brauhaus Nittenau. Bild: paje
Vermischtes
Nittenau
05.09.2017
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Wie wird Bier hergestellt? Diese Frage stellten sich 22 Kinder und Erwachsene, die sich an einem Ferienprogramm der Stadt Nittenau beteiligten. Josef Jakob vom Brauhaus Nittenau sorgte für Aufklärung.

Es ist eines der wenigen Brauhäuser, die das Markensiegel "Solarbier" besitzen. Dabei darf das Brauen nur mit Solarenergie oder regenerativen Energiequellen hergestellt werden. Gabriele Dirnberger und Juliane Denk vom Tourismusbüro Nittenau unterstützten den Braumeister Josef Jakob bei der Führung. Dieser hatte seinen Urlaubstag den gespannten Besuchern gewidmet. Großes Interesse hatten jedoch nicht nur die Mädchen und Buben. Auch viele Eltern folgten der Besichtigung aufmerksam.

Zuerst ging es ins Sudhaus. Dort erklärte Jakob, welche Zutaten ins Bier kommen: Wasser, Hopfen, Hefe und Gerstenmalz. Der Braumeister erläuterte, wie Bier entsteht und zeigte ihnen die drei großen Kessel im Sudhaus. In einen Kessel passen 22 Hektoliter Bier. Die Maschinen funktionieren fast vollautomatisch. Ein Sudprozess dauert etwa acht Stunden, also einen Arbeitstag. Glücklicherweise hatten die Interessierten Jacken dabei, denn danach ging es in den kühlen Gärkeller.

Anschließend erklärte Jakob, wie das Bier gelagert wird. Am spannendsten fanden die Kinder und Eltern die Abfüllanlage. Die Kleinen waren fasziniert davon, wie schnell die Maschinen die Flaschen säuberten, sie anschließend befüllten und das Etikett aufklebten. Die Brauerei stellt bis zu 16 verschiedene Biersorten her. "Die gängigsten sind das Helle und das Pils", erklärt der Braumeister. Zum Schluss gab es für alle Spezi und Limo für die Kinder und Bier für die Erwachsenen. Nach der Führung stellte sich Jakob für weitere Fragen zur Verfügung. Ans Gehen dachte so schnell keiner. Ein Junge wollte wissen, wieso die Bierflaschen meist braun sind. Jakob erklärte, dass in braunen Flaschen am wenigsten Lichteinstrahlung herrscht und somit das Getränk seinen Geschmack beibehält.
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