02.01.2018 - 20:00 Uhr
NittenauOberpfalz

Heribert Prantl mit neuer Aufgabe Tonollos Schneewalzer

Heribert Prantl gehört zu den prominentesten Journalisten Deutschlands. Bei der "Süddeutschen" baut er ein neues Ressort auf - und erinnert an seine Heimatstadt Nittenau.

Dr. Heribert Prantl übernimmt bei der SZ den Aufbau des neuen Ressorts "Meinung". Prantl wird heuer 65 Jahre alt. Bild: exb
von Autor HOUProfil

Nittenau/München. Nach 22 Jahren hat Professor Dr. Heribert Prantl sein Amt als verantwortlicher Ressortleiter für die deutsche Innenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung in München abgegeben. Der aus Nittenau stammende Journalist und Jurist ist seit dem 1. Januar damit beauftragt, bei der SZ das neue Ressort "Meinung" aufzubauen.

Während seiner Amtszeit wurde Prantl zu einem der prominentesten Journalisten und Kommentatoren Deutschlands. Er ist bis heute gefragter Gast bei politischen TV-Talkrunden und hat unterdessen eine Vielzahl von Büchern geschrieben. Auch darin setzte er sich kritisch mit der deutschen Politik und ihren führenden Akteuren auseinander. Heuer im Juli wird Heribert Prantl 65 Jahre alt. In einer Vielzahl von Veröffentlichungen hat der promovierte Jurist Bezug auf seine oberpfälzische Heimat genommen und dabei immer wieder auch die Stadt Nittenau in den Blickpunkt gerückt.

In seiner wöchentlich erscheinenden Kolumne "Prantls Blick" betrachtete er am vergangenen Wochenende die Neujahrstreffen von CSU und FDP in einer Art Vorschau. Dabei erzählte Prantl von seiner Großmutter, die am Neujahrstag stets den Besuch der Nittenauer Blaskapelle Tonollo erhielt und dabei um die Intonation des "Schneewalzers" bat, wofür sie dann fünf Mark zu geben pflegte. "Wenn es sehr kalt war klang der Walzer ziemlich schräg", erinnerte sich der Journalist und fügte hinzu: "Von den diesjährigen Treffen der FDP und der CSU ist das auch zu erwarten."

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