01.12.2017 - 20:00 Uhr
NittenauOberpfalz

Mit Humor durchs Leben

An seines ehemaligen Arbeitsstelle ist es zu kalt. Also wurde im Birkenweg 80. Geburtstag gefeiert, wo der ehemalige Nittenauer Bademeister Helmut Müller zu Hause ist.

Helmut Müller (Dritter von links) ist sehr gesellig, was sich auch bei der Feier seines runden Geburtstages mit vielen Gästen offenbarte. Bild: sir
von Ingrid SchiederProfil

Helmut Müller stammt aus dem thüringischen Greiz. Über Bekannte gelangte er 1955 nach Oberfranken, wo er den Beruf des Webers erlernte. Das Unternehmen wurde nach Nittenau verlegt. Die Firma Kanis war im Gebäude der Konservenfabrik Zimmerer. Und so wurde Müller hier in der Stadt am Regen heimisch. 1963 arbeitete er für die Hosenfabrik Hugo Träg als Cheffahrer. 1969 trat er mit Gisela Schwab aus Amberg vor den Traualtar. Zwei Söhne entstammen dieser Ehe, zwei Enkel kamen dazu. Kennengelernt hatten sich die beiden in Bodenwöhr am Hammersee.

Helmut Müller ist vielen Nittenauern als ehemaliger Bademeister bekannt. 1970 begann er seine Tätigkeit im Nittenauer Freibad. Nach 30 Jahren verabschiedete er sich in den Ruhestand. Zunächst: Denn 2009 nahm er die Hausmeisterstelle im Freibad an. Mitglied ist Helmut Müller beim Deutschen Alpenverein (DAV), Bei der Wasserwacht legte er sämtliche Scheine ab.

Bei der Faschingsgesellschaft "Allotria" Nittenau ist Müller Gründungsmitglied, zeichnete für die Kostüme verantwortlich. 1967 war er Faschingsprinz. Präsident Josef Süß und sein Vize Rupert Seebauer gratulierten. Großen Unterhaltungswert brachte Müllers Rolle als Vorsitzender der "blauen Partei", beim Sturm aufs Rathaus "las er der Stadt regelmäßig die Leviten". Auch Karl Nagelschmidt vom Kreiswohnungswerk Roding reihte sich in die Gratulantenschar ein, ebenso Pfarrer Reiner Eppelein von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde.

Das Bergsteigen zählt zu Müllers größten Hobbys, "das ist eine Welt für sich", meint er dazu. Ansonsten unternimmt er gerne Touren, auch weite Strecken, mit seinem Roller. Bürgermeister Karl Bley und Seniorenbeirat Eduard Kochherr überbrachten die Glückwünsche der Stadt Nittenau.

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