05.06.2017 - 20:00 Uhr
NittenauOberpfalz

Schönek auf Expansionskurs

Innerhalb von drei Jahren wurden drei Millionen Euro in die Zukunft von Schönek investiert. Das umsatzstarke Traditionsunternehmen geriet immer wieder in Platznöte. Nun erfolgte der Spatenstich für die dringend notwendige Erweiterung.

Den Spatenstich für die Erweiterung bei Schönek setzten (von links) Bürgermeister Karl Bley, Geschäftsführer Klaus Gericke, Gesellschafter Markus Riegelsberger, Staatsministerin Emilia Müller, Gesellschafter Marcus Kirschner und Landrat Thomas Ebeling. Bild: exb
von Ingrid SchiederProfil

(sir) "Die Erfolgsgeschichte geht weiter", so lasse sich die Historie und der Blick in die Zukunft beschreiben. "Unser Umsatz hier am Standort hat sich in den vergangenen sechs Jahren verdoppelt. Im letzten Jahr wurden über fünf Millionen Gummi- und Kunststoffteile in diesen Hallen produziert. Immer wieder sind wir an die Grenzen unserer Kapazitäten durch fehlende Produktions- und Lagerflächen gekommen", betonte Klaus Gericke, einer der Geschäftsführer von Schönek.

Notwendig geworden waren Anmietungen von Lagerflächen, Verlagerungen von Produktionsteilen an den Standort Bruck und Neubauten entlang der Einflugschneise des Flugplatzes Bruck. Doch dies brachten immer nur kleine kurzfristige Entlastungen. Den Anforderungen der Kunden aus der Automobil-Branche gerecht zu werden, so lautete das Ziel der Unternehmensleitung. Und so musste in Produktion und Administration investiert werden. "Im Grunde genommen feiern wir heute drei Ereignisse, die Rohbau-Fertigstellung des Erweiterungsbaus unserer Verwaltung, die Umbenennung unserer Firmenanschrift in Gedenken an den Firmengründer in "Gabor-Schönek-Straße" und den ersten Spatenstich für unsere neue Produktionshalle", ergänzte Gesellschafter Markus Riegelsberger. Vier Jahre sei es her, dass es gelungen ist, den Verkauf des Unternehmens durch ein "Management buy out" zu verhindern und selbst Gesellschafter der Firma zu werden, erinnerte der Sprecher. Damit sollen der Standort des Unternehmens und damit die Arbeitsplätze gesichert werden. "Dieser Plan ist aufgegangen und wir blicken heute optimistisch in die Zukunft, was mit diesen Bauvorhaben eindrucksvoll unterstrichen wird", so Gericke.

Sozialministerin Emilia Müller würdigte die Bereitschaft der Unternehmer Gericke und Riegelsberger zu der Entscheidung, hier zu investieren. Schönek gelte als ein innovativer und verlässlicher Arbeitgeber in der Region mit anerkannten Produkten "Made in Germany".

Als Synergieeffekt zu dem Neubau ergebe sich eine Verringerung des Verkehrs zwischen den Standorten Nittenau und Bruck. Auf diese Weise sollen zusätzliche wirtschaftliche und ökologische Effekte erzielt werden, betonte Gericke.

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