18.08.2017 - 22:24 Uhr
Sport

1. FC Nürnberg erwartet Union Berlin Erster gegen Zweiter

Es ist zwar erst der dritte Spieltag, doch wenn am Sonntag Union Berlin im Max-Morlock-Stadion aufkreuzt, ist die Formulierung Spitzenspiel schon angebracht. Nürnbergs Trainer Michael Köllner bangt derweil um Eduard Löwen.

Nürnbergs Trainer Michael Köllner bangt vor dem Spitzenspiel gegen Union Berlin am Sonntag um den Einsatz von Innenverteidiger Eduard Löwen (links). Bild: Michael Schaefer/dpa
von Agentur DPAProfil

(dpa/fle) Der 1. FC Nürnberg will seine Startserie auch im Topspiel der 2. Bundesliga am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den 1. FC Union Berlin fortsetzen. "Für unsere junge spannende Mannschaft ist das der erste richtige Gradmesser und Prüfstein", sagte Trainer Michael Köllner am Freitag. Nach drei Pflichtspielsiegen wollen die noch ungeschlagenen Nürnberger nur ja nicht nachlassen. "Wir gehen nicht auf den Rasen, um zu verlieren. Wir wollen unsere Serie fortsetzen", bekräftigte Köllner.

Personell hat der 47-Jährige keine Probleme. Nur Mittelfeldmann Rurik Gislason (Fersenprellung) und Innenverteidiger Eduard Löwen (muskuläre Probleme) sind angeschlagen. Bei Löwen müsse man noch abwarten, meinte Köllner: "Wenn Edu Löwen nicht 100 Prozent fit ist, hat er im Kader nichts verloren." Ondrej Petrak wäre die erste Alternative.

Der Coach sagte, dass es personelle Veränderungen geben könne. "Auch die Dreierkette ist für uns eine Option. Wir sind mittlerweile in der Lage, viele verschiedene Systeme zu spielen", kündigt Köllner an. Gegen Union Berlin hofft der Coach auf starke Unterstützung von den Rängen. "Wie hoffen auf einen riesen Support. Wenn wir eine Siegchance haben wollen, brauchen wir den zwölften Mann", sagte der Trainer aus Fuchsmühl (Kreis Tirschenreuth). "Wenn das Publikum voll hinter uns steht, ist uns auch gegen Union etwas zuzutrauen." Der Club rechnet mit 29 000 Zuschauern gegen die Köpenicker.

Die ebenfalls mit sechs Punkten in die Liga gestarteten Berliner bewertet Köllner als "starke Mannschaft", die allerdings noch nicht "richtig in Tritt" gekommen sei. "Für mich sind sie der Topfavorit der Liga", sagte Köllner. Die Statistik spricht für die Franken. 2:0, 6:2, 3:1 und 3:0 - so lauteten die Ergebnisse der bisherigen Heimspiele von Nürnberg gegen Union.

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