Club nach 1:1 in Dresden seit fünf Spielen sieglos
Am Ende nur ein Pünktchen Hoffnung

Die Partie zwischen Dynamo Dresden (gelbe Trikots) und dem 1. FC Nürnberg wurde intensiv geführt. Bild: Sebastian Kahnert/dpa
Sport
Nürnberg
01.04.2018
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Gewünscht hatten sie sich ein prall gefülltes Osternest - mit drei Zählern. Am Ende lag aber doch nur ein mageres Pünktchen darin. Deswegen war auch Club-Kapitän Hanno Behrens doch etwas enttäuscht: "Natürlich sind wir hierher gekommen, um drei Punkte mitzunehmen."

Wunsch und Wirklichkeit liegen beim 1. FC Nürnberg derzeit weit auseinander. Das 1:1 am Samstag bei Dynamo Dresden war das fünfte sieglose Spiel in Folge. Zwar sahen alle das Remis am Ende doch als ein Pünktchen Hoffnung an, doch der schöne Vorsprung des Tabellenzweiten auf Relegationsrang drei ist dahin. "Vorne tun wir uns momentan schwer, deshalb dürfen wir uns hinten kaum etwas leisten, um etwas mitzunehmen." Georg Margreitters Analyse trifft es genau, der 1. FC Nürnberg war auch in Sachsen im Offensivspiel meist total harmlos. Und wenn die Clubberer dann doch Chancen haben, dann versagen sie: So wie Edgar Salli und Marvin Stefaniak kurz vor der Pause. "Wir hatten auch Chancen. Wenn wir die machen, können wir auch gewinnen", meinte Kevin Möhwald. Das wäre aber nicht verdient gewesen, denn die Dresdener hatten mehr Spielanteile und auch das größere Kämpferherz. Deswegen war Club-Trainer Michael Köllner froh, dass seine Mannschaft wenigstens voll dagegen hielt. "Gegen so eine Mannschaft muss man auch gut gegen den Ball arbeiten", sagte der Trainer aus dem Stiftland. Mit dem Ball hapert es aber weiterhin. Das ärgerte Köllner: "Zwei, drei Konter haben wir einfach nicht gut ausgespielt."

Und so musste der Kapitän wieder ran. Hanno Behrens machte kurz nach der Pause (53.) per Kopf das einzige Tor an diesem Nachmittag für die Gäste im mit gut 30 000 Zuschauern ausverkauften Stadion. "Ich konnte meinen Gegenspieler da ein bisschen wegdrücken", gab Behrens ganz offen zu. Zu dem Zeitpunkt war der Club aber schon mit 0:1 (45.) zurückgelegen. Rico Benatelli hatte nach einem Fehler von Club-Torwart Fabian Bredlow mit dem Kopf getroffen. Hanno Behrens beschrieb den unglücklichen Treffer ganz in der Oster-Sprache: Das war einfach ein Eier-Tor."
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