Club zu Gast bei Erzgebirge Aue
Die Club-Frage: Wer macht den Kerk?

Sport
Nürnberg
25.08.2017
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Das Ambiente ist ungewöhnlich: "Wir spielen auf einer Baustelle, das ist nicht so angenehm." Am Samstag (13 Uhr) tritt der 1. FC Nürnberg bei Erzgebirge Aue an, dessen Stadion derzeit umgebaut wird. Für Club-Trainer Michael Köllner ist das für seine Spieler nicht motivierend, wenn das Stadion nach zwei Seiten offen ist. Aber auch darauf wird der Oberpfälzer seine Spieler, die mit sieben Punkten aus drei Spielen sehr gut in die 2. Bundesliga gestartet sind, einstellen. Was er allerdings mit der "Baustelle" im eigenen Team macht, ist noch offen: Die Verletzung von Sebastian Kerk (Achillessehnenriss) hat die Nürnberger geschockt. "Es wird schwierig, das zu kompensieren", sagt Köllner.

Cedric Teuchert oder Rúrik Gíslason sind wohl erste Alternativen für Kerk, der bis zum Union-Spiel vor allem mit seinen Vorbereiterqualitäten glänzte. Zudem werde nun das Duo Leibold/Kerk auf der linken Seite gesprengt, sagt Köllner. Wieder ins Team zurückkehrt gegen Aue Innenverteidiger Eduard Löwen. Neuzugang Ewerton sei auf jeden Fall eine Alternative.

Die Gastgeber erwartet Köllner trotz des Fehlstarts - ein Punkt aus drei Spielen - als unangenehmen Gegner: "Wir hatten vergangene Saison Probleme mit deren System." Hinzu käme bei Aue der Motivationsschub nach dem Trainerwechsel.

Den Namen Tobias Werner wollte der Trainer nicht kommentieren. Der Ex-Augsburger wird als eventueller Last-Minute-Neuzugang beim Club gehandelt. In Stuttgart scheint der 32-Jährige keine Zukunft mehr zu haben. Köllner ganz emotionslos: "Ich kommentiere keine Namen."
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