Offensiv glänzender 1. FC Nürnberg empfängt defensivstarken SV Sandhausen
Tormaschine gegen Abwehrriegel

Sport
Nürnberg
01.12.2017
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Platz drei in der 2. Liga, der jüngste 3:2-Erfolg bei Eintracht Braunschweig sowie die Rückkehr des Trios Patrick Erras, Cedric Teuchert und Tim Leibold: Die Stimmung beim Club aus Nürnberg könnte besser nicht sein. Am Samstag (Anstoß um 13 Uhr) aber ist Vorsicht geboten. Mit dem SV Sandhausen gastiert ein äußerst unbequemer Gegner, der die beste Defensive aller Zweitligisten aufweist. "Sie haben in 15 Spielen erst 15 Gegentore kassiert. Das sagt viel aus", hebt Coach Michael Köllner mahnend den Zeigefinger. Und dazu steigt die Partie im heimischen Max-Morlock-Stadion, wo es in dieser Serie bereits drei Pleiten gesetzt hat. Von einem Heimkomplex will Köllner allerdings nichts wissen. "In Nürnberg treten die Gegner oftmals sehr destruktiv auf. Nichtsdestotrotz wollen wir unseren Fans einen Heimsieg schenken."

Im Gegensatz zu den Gästen legt der Club sein Augenmerk auf die Offensive und weist mit 32 Toren den zweitbesten Angriff der Liga auf. Richten soll es wieder der zuletzt doppelt erfolgreiche Mikael Ishak - mit elf Saisontreffern der Ballermann im deutschen Unterhaus. "Wir dürfen aber nicht im Hurra-Stil nach vorne rennen", warnt Köllner. Vielleicht hat er noch die letztjährige 1:3-Heimpleite gegen den SVS im Kopf. Da sich die führenden Teams aus Kiel und Düsseldorf direkt gegenüberstehen, winkt dem Club bei einem Sieg der Anschluss an die Tabellenspitze.
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