22.01.2018 - 18:48 Uhr
Sport

"Schwierige Situation" für Club-Spieler aus Weiden Lipperts Rückkehr noch nicht absehbar

Der Frust trainiert mit: Das Comeback von Dennis Lippert (21) beim 1. FC Nürnberg ist weiter nicht absehbar. "Ich gebe auch keine Prognose mehr ab", sagt Michael Köllner, der Trainer des Zweitligisten. "Das setzt den Jungen nur unnötig unter Druck." Ende März ist es ein Jahr her, dass sich der Weidener das Kreuzband im linken Knie gerissen hat. Eigentlich sollte der Linksverteidiger jetzt wieder richtig laufen können, doch die Rückkehr verzögert sich. Im Juli schon musste Lippert erneut unters Messer. Auch muskuläre Probleme hemmen den Fortschritt.

Das Warten für Dennis Lippert vom Club geht weiter. Bild: bmr
von Josef Maier Kontakt Profil

Köllner weiß, dass der Jungprofi, der unter ihm in der U21 reifte und Anfang Februar 2017 sein Debüt in der Profi-Elf gab, nicht nur körperliche Aufbauhilfe braucht: "Ich habe mich vor kurzem länger mit ihm unterhalten. Es ist eine schwierige Situation für ihn." Lippert arbeite ungemein hart, sagt der Trainer. "Allerdings kommt er dann an einen Punkt, wo er nicht weiterkommt." Bisher hat der Weidener seine Reha am Valznerweiher absolviert, jetzt denkt man beim Club um: "Dennis geht für vier Wochen nach Donaustauf. Ich denke, dass ihn die Reha dort weiterbringen wird."

Bei Physio Klaus Eder glauben die Nürnberger ihr Talent in besten Händen. Auf jeden Fall warten sie beim Club auf Lippert. "Deswegen haben wir jetzt in der Winterpause keinen festen Spieler für hinten links geholt, sondern mit Garcia eine Leihgabe." Der ist bis Saisonende von Werder Bremen ausgeliehen und soll mit Tim Leibold in Konkurrenz treten. Der Vertrag von Laszlo Sepsi läuft am Saisonende aus und dürfte nicht verlängert werden. Dann setzen sie in der nächsten Saison - ob in Liga eins oder zwei - auf das Duo Leibold/ Lippert. Sofern jetzt alles gut geht ...

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