11.02.2018 - 20:36 Uhr

SpVgg SV Weiden spielt 2:2 gegen 1. SC Feucht Erfolgreicher Test der zweiten Reihe

Die SpVgg SV Weiden bleibt auch im vierten Testspiel ungeschlagen. Gegen den Nordost-Landesligisten 1. SC Feucht steht es nach 90 Minuten 2:2 - trotz namhafter Spieler, die nicht auflaufen.

Weidens etatmäßiger Keeper der zweiten Mannschaft, Noah Schmidt (rechts), durfte im Test gegen den 1. SC Feucht ran (Szene aus dem Spiel SpVgg SV Weiden II gegen SV Inter Bergsteig Amberg). Bild: Ziegler
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Nürnberg/Weiden. Nach drei Testspielen in Tschechien probte die SpVgg SV Weiden am Sonntagabend erstmals auf bayerischem Boden den Ernstfall für die in drei Wochen wieder beginnende Restserie in der Bayernliga Nord. Auf dem Kunstrasenplatz des VfL Nürnberg trennte sich die Truppe von Trainer Stefan Fink mit 2:2 vom 1. SC Feucht, der vom Nürnberger Ex-Profi Rainer Zietsch trainiert wird.

Neuzugang Ondrej Brusch gelang zunächst der Ausgleich (20.) nach frühem Rückstand und Johannes Scherm (25.) brachte die Schwarz-Blauen in Führung. Im zweiten Abschnitt mussten die Oberpfälzer noch den Ausgleich schlucken. "Das war ein gerechtes Remis. Ich bin nicht unzufrieden, wie wir das heute gemacht haben - besonders vor dem Hintergrund, dass wir einige wichtige Spieler geschont haben", sagte Fink. Ohne die angeschlagenen Thomas Wildenauer, Patrik Kavalir und Adam Hajek ging es in die fränkische Metropole. Dazu verzichtete Fink freiwillig auf Stammkeeper Dominik Forster. "Wir wollten, dass Noah Schmidt ein Spiel in der Vorbereitung über die volle Distanz bekommt, damit wir für den Notfall auch während der Saison gerüstet sind." Und der junge Schlussmann überzeugte seinen Trainer. "An den Gegentreffern war er schuldlos. Ansonsten hat er gehalten, was zu halten war, und hat die Defensive lautstark dirigiert", lobte Fink. Nicht ganz zufrieden war der Coach dagegen mit der Anfangsphase, als die SpVgg SV fast schon obligatorisch schwer in die Partie fand und bereits nach acht Minuten in Rückstand geriet. "In den ersten 15 Minuten haben uns die Feuchter aggressiv angelaufen, da hatten wir richtig Probleme." Erst danach übernahm Weiden das Kommando und drehte die Partie durch einen Doppelschlag. Zunächst verwertete Brusch einen Abpraller zum Ausgleich, dann vollendete Scherm ein feines Dribbling zum 2:1 - nachdem ihn Josef Rodler vorzüglich in Szene gesetzt hatte.

"Nach dem Wechsel haben wir besser gespielt, verpassen es aber, weitere Tore zu machen und müssen dann den zweiten Treffer hinnehmen", haderte Fink. Besonders den Möglichkeiten von Patrick Bytomski, der frei vor dem SC-Keeper vergab, und Florian Reich trauerte der Trainer nach. "Flo macht das richtig gut, hebt den Ball klasse über den Schlussmann, aber eben leider auch über das Tor." Nun fiebern die Weidener ihrem Höhepunkt in der Vorbereitung entgegen. Am Samstag tritt die Fink-Elf beim tschechischen Zweitligisten FK Banik Sokolov an. "Da lassen wir uns noch einmal richtig die Grenzen aufzeigen."

Wir wollten, dass Noah Schmidt ein Spiel in der Vorbereitung über die volle Distanz bekommt, damit wir für den Notfall auch während der Saison gerüstet sind.Trainer Stefan Fink über den freiwilligen Verzicht auf Stammkeeper Dominik Forster
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp