12.02.2018 - 11:50 Uhr

Fliegerbombe am Nürnberger Hauptbahnhof entschärft Sprengmeister gibt nach 12 Minuten Entwarnung

Wegen einer Fliegerbombe ist ein Teil des Nürnberger Hauptbahnhofs gesperrt worden. Betroffen waren auch die Gleise 20 bis 23, wie die Deutsche Bahn mitteilt. Gegen 20.30 kam die Entwarnung, Sprengmeister Michael Weiß hat die Bombe in nur 12 Minuten entschärft.

Am Nachmittag begann die Evakuierung des markierten Bereiches am Hauptbahnhof Nürnberg.
von Eva Hinterberger Kontakt Profil

Nach Angaben der Stadt Nürnberg handelte es sich um eine 45-Kilogramm-Bombe, mit  20 und 25 Kilogramm Sprengstoff. Sie wurde bei Gleisbauarbeiten im südlichen Bereich der Gleise gefunden.

Die Evakuierung der betroffenen Gebiete startete am Nachmittag. Betroffen waren 4000 bis 6000 Anwohner im Bereich von 300 bis 500 Metern südlich vom Fundort der Bombe. Der Norden und der Hauptbahnhof waren nicht betroffen. Ursprünglich war die Entschärfung für etwa 18 Uhr angesetzt.  Viele Krankentransporte sorgten allerdings für Verzögerungen wie die Stadt auf ihrer Internet-Seite meldete. Für die Entschärfung war auch der Luftraum gesperrt.

Sammelstellen und Bürgertelefon eingerichtet

Sammelstellen in der Berufsschule Schönweißstraße und der Grundschule Wiesenschule wurden gegen 16 Uhr geöffnet. Je zwei Sozialbetreuer betreuten die Anwohner. Auf dem Twitter-Kanal der Stadt Nürnberg informierte die Stadt unter dem Hashtag #nbgbombe über den aktuellen Stand der Aktion. Ein Bürgertelefon war eingerichtet. Gegen 20.30 hieß es dann: "Die Bombe ist entschärft. Die Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren."

Im Einsatz waren laut Mitteilung der Stadt Nürnberg mehr als 370 Einsatzkräfte von Polizei, Berufsfeuerwehr, freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdiensten und THW

Das Polizeipräsidium Mittelfranken lieferte per Twitter aktuelle Nachrichten zum Stand der Entschärfung.

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