10.10.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Betrugskarussell mit Solarmodulen

Eine Nürnberger Firma soll bei der Einfuhr von Solarmodulen aus China Zölle in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro hinterzogen haben. Fahnder durchsuchten 14 Wohn- und Geschäftsräume in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung beziehungsweise der Steuerhehlerei, wie das Zollfahndungsamt München am Dienstag mitteilte. Von sieben Beschuldigten chinesischer und deutscher Staatsangehörigkeit kamen drei in Untersuchungshaft. Die Verdächtigen im Alter von 41 bis 56 Jahren sollen ein ausgeklügeltes Modell von Schein- und Briefkastenfirmen in Luxemburg und Hongkong genutzt haben, um Zahlungsströme bei der Geschäftsabwicklung zu verschleiern. Mehr als 150 Importvorgänge sind Teil der Ermittlungen. Abnehmer der Solarmodule waren Energie- und Solarparks im gesamten Bundesgebiet sowie im europäischen Ausland.

von Agentur DPAProfil
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