14.05.2019 - 20:38 Uhr
AltendorfOberpfalz

Interview mit dem Klassenzimmer

Bei einem Interview lassen die Kinder der Klasse 3/4 der Grundschule Altendorf das Klassenzimmer und seine "Bewohner" zu Wort kommen.

Zeitung macht Schule: GS Altendorf Klasse 3-4

Guten Tag liebes Klassenzimmer und liebe Schulsachen! Schön, dass ihr euch Zeit für unsere Fragen nehmt. Herr Füller, Sie sind noch nicht so lange in diesem Mäppchen, oder?

Füller: Ja, ich bin erst seit 3 Monaten hier, weil ich neu gekauft wurde. Mein Kollege wurde verschlampt und ich habe ein wenig Angst, dass mir das Gleiche blühen wird…

Wir haben in der Grundschule ja zuerst Druckschrift und dann Schreibschrift gelernt. Aber was schreiben Sie eigentlich lieber?

Füller: Schreibschrift schreibe ich schneller, Druckschrift finde ich jedoch schöner.

Haben Sie dabei eine Lieblingsfarbe?

Füller: Ich mag am liebsten die rote Tinte, die schmeckt so gut nach Himbeere. Aber die Kinder benutzen immer die königsblaue, die mag ich gar nicht.

Tafel: Also mir gefallen die blaue, grüne und die rote Kreide… Eigentlich gefallen mir alle Kreiden. Außer die Orange, die lässt sich so schwer abwaschen.

Wie fühlt sich denn das Tafelwischen an?

Tafel: Das Wasser ist meistens viel zu kalt. Trotzdem ist es nicht schlecht, weil ich danach so herrlich sauber und erfrischt bin.

Was mögen Sie lieber: Wenn die Lehrerin oder wenn wir an die Tafel schreiben?

Tafel: Beides tut gut, Hauptsache ich werde massiert. Aber die Kinder drücken ein bisschen fester auf, das finde ich super.

Fußball: Naja, ich finde es nicht so toll, wenn ich in der Pause zu fest getreten werde. Das kann schon mal weh tun. Dafür liebes ich es, wenn ich nach einem guten Schuss weit durch die Luft fliegen kann.

Sie treffen allerdings nicht immer das Tor, manchmal fliegen Sie einfach daran vorbei.

Fußball: Das tut mir dann wirklich sehr leid. Ich bin immer überglücklich, wenn ihr ein Tor schießt. Das höchste Spiel in meinem Leben war ein 13:4! Da konnte ich mich über viele Tore freuen.

Radiergummi: Also ich freue mich eher, wenn die Kinder alles richtig aufschreiben. Ich werde nämlich nicht so gern radiert, weil ich dabei immer kleiner werde. Aber dafür wird mir warm.

Auch Sie sind in unserem Klassenzimmer wichtig, Herr Abfalleimer. Finden Sie eigentlich, dass der Müll stinkt?

Abfalleimer: Überhaupt nicht! Er riecht doch wie duftendes Parfüm. Ab und zu bekomme ich außerdem ganz besonders leckere Sachen, wie Apfelreste oder Karotten- und Melonenschalen. Manchmal kitzelt mich der Müll allerdings, vor allem diese schrecklichen Papierschnipsel.

Trinkflasche: Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich nicht gleich zum Müll gehöre. Ich bin nämlich eine Mehrwegflasche. Dadurch ist mein Leben als Wasserflasche nicht so kurz wie bei meinen Einweg-Kollegen und ich werde nicht sofort recyelt.

Nun zu Ihnen, Frau Pinnwand: Ist es nicht schmerzhaft, wenn ständig Nadeln in Sie hineingesteckt werden?

Pinnwand: Das tut mir gar nicht weh, die Nadeln sind ja fast immer an mir dran. Außerdem kann ich dadurch immer mit euren bunten Bildern geschmückt werden. Das ist so schön. Viel schlimmer ist diese Höhenangst. Es ist schon furchtbar die ganze Zeit an der Wand zu hängen. Nicht, dass ich irgendwann herunterfalle.

Als unser Klassenmaskottchen sind Sie im Unterricht ja auch immer ganz vorne dabei, Jerry. Haben Sie eigentlich ein Lieblingsfach?

Jerry: Ich finde alle Fächer gut, aber mein absolutes Lieblingsfach ist Englisch! Da stehe ich als „Jerry the giraffe“ auch mal im Mittelpunkt. Sonst schaue ich im Unterricht meistens nur zu.

Beim Zuschauen ist aber Ihr langer Giraffenhals bestimmt nützlich.

Jerry: Allerdings. Mein langer Hals ist superpraktisch, denn damit habe ich den absoluten Überblick und kann alles gut sehen. Das ist wichtig, denn es ist sehr interessant euch beim Unterricht zu beobachten – hin und wieder lerne ich sogar noch was dazu!

Herzlichen Dank für das Interview.

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