18.07.2019 - 18:47 Uhr
AmbergOberpfalz

Autec Sondermaschinenbau wächst weiter

Wenn es läuft, dann richtig. Das gilt für die Firma Autec Sondermaschinenbau. Nicht nur bei Aufträgen, sondern auch beim Erweiterungsbau. Der war beim urlaubsbedingt verschobenen Termin für den Spatenstich fast weit genug für ein Richtfest.

Wo die Arbeit mit dem Spaten noch Spaß macht (von links): Oberbürgermeister Michael Cerny, Thomas Fruth (Hypo-Vereinsbank), Gewerbebau-Chef Karlheinz Brandelik, die Autec-Geschäftsführer Norbert Jehl und Christian Böhm, Matthias Böhm sowie von den ausführenden Baufirmen Axel Römisch (Römisch Industriebau) und Josef Reger (Josef Reger Bau) beim Spatenstich für den Autec-Erweiterungsbau.

Entsprechend gut war die Stimmung auf der Baustelle mit der Hausnummer An den Franzosenäckern 11. Die 900 Quadratmeter große neue Halle soll laut Geschäftsführendem Gesellschafter Christian Böhm für Produktions-, Lager- und Büroflächen genutzt werden. Der Kauf eines 8500-Quadratmeter-Grundstücks, das an das bestehende Firmengebäude angrenzt, erfolgte bereits 2015. Für die Investition von zwei Millionen Euro in die Erweiterung ließ man sich bis 2019 Zeit, da die Verantwortlichen zuvor Geld in die Betriebsausstattung sowie die Digitalisierung steckten.

125 Beschäftigte

Die Autec-Gruppe, gegründet 1990 in Amberg, hat laut Böhm 125 Beschäftigte, davon 60 am Stammsitz. Tendenz steigend. Und für die neuen Kollegen brauche man weitere Räume. Zudem würden die hergestellten Anlagen immer größer, und das Lager in der zweiten Etage sei etwas umständlich. Zuletzt behalf man sich mit der Auslagerung des Rohmateriallagers in Container. Doch jetzt könne man mit dem neuen Bau noch effizienter werden, so Böhm. "Heute stehen unsere Produktionsanlagen weltweit in 17 verschiedenen Ländern auf vier Kontinenten verteilt", erklärte der Geschäftsführer. Das Ende der Fahnenstange dürfte das noch nicht sein. "Aktuell haben wir den größten Auftragsvorlauf seit Firmenbestehen", sagte Böhm. Das liege nicht zuletzt daran, "dass wir uns früh genug mit den Themen E-Mobilität und autonomes Fahren auseinandergesetzt haben". Zudem sei es gelungen, Aufträge außerhalb der Automobilindustrie zu generieren.

"Ein Aushängeschild"

"Erfolg braucht Platz, zusätzliche Chancen brauchen Platz", sagte Oberbürgermeister Michael Cerny dem Unternehmen weiteres Wachstum voraus. Autec sei ein Aushängeschild für die Stärke der Industrie in der Region. Die Firma wachse in einer Branche, "in der man nur mit Qualität, Kreativität und einem rechtzeitigen Blick in die Zukunft erfolgreich sein kann".

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