07.08.2018 - 17:48 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Bergwacht Amberg feiert Hüttenfest

An Silvester 1933 wurde die Bergwacht Amberg gegründet. Damit kann sie 85-jähriges Bestehen feiern. Sie tut das bei ihrem 68. Hüttenfest am Wochenende, 11./12. August, rund um die Bergwachthütte am Skihang in Freudenberg.

Zum 68. Hüttenfest lädt die Bergwacht Amberg wieder in die Bergwachthütte am Skihang in Freudenberg ein, wo sie diesmal auch ihr 85-jähriges Bestehen feiert.

(ads) 85 Jahre Bergwacht Amberg sind verbunden mit Höhen und Tiefen. Haupteinsatzgebiet ist der ganze Landkreis, im Ausnahmefall auch angrenzende Gebiete. Die Versorgung und Bergung Verunglückter in unwegsamem Gelände in ganz Bayern wurde der Bergwacht mit dem vor Jahren erneuerten Rettungsdienstgesetz zugewiesen, erläutert Norbert Arnold von der Bergwacht Amberg. Dies betreffe beispielsweise Kletterer, Mountainbiker, Waldarbeiter, Wanderer, Gleitschirmflieger, Höhlen- und Tierrettung, aber auch die Bergung mit dem Rettungshubschrauber, Christoph 27 aus Nürnberg, dem der Polizei oder der ADAC-Flugrettung. Weitere Aufgaben sind die Vermisstensuche mit der Polizei, Totenbergung und Naturschutz.

Zur Bereitschaft Amberg gehören derzeit rund 30 Einsatzkräfte, acht Anwärter und etwa 20 Jugendliche. Rund 10 Aktive stehen zudem als Flugretter (Rettung mit Seilwinde eines Hubschraubers), 5 weitere als Höhlenretter im Frankenjura zur Verfügung. Im Bereich der Bergwachten Amberg und Sulzbach-Rosenberg ist an 365 Tage im Jahr ein Einsatzleiter rund um die Uhr eingeteilt, den die Integrierte Leistelle Amberg im Notfall alarmiert - für durchschnittlich 20 bis 30 Einsätze im Jahr.

Info:

Das Programm

Nach gutem Brauch läuten die Glocken von St. Johann am Samstag, 11. August, um 16 Uhr das Hüttenfest rund um die Bergwachthütte in Freudenberg ein. Den ganzen Abend (ab 17 Uhr) spielt die Musikgruppe „Winterleitn“ aus Rottendorf auf.

Sonntag, 12. August, beginnt mit einem Feldgottesdienst unter freiem Himmel um 10 Uhr auf dem Johannisberg, begleitet vom Männergesangverein Johannisberg und vom Amberger Zitherclub. Nach der geistigen Stärkung am Gipfel sind die Besucher zur leiblichen Stärkung und zum gemütlichen Beisammensein rund um die Bergwachthütte eingeladen. Zum Frühschoppen unterhält die Freudenberger Gruppe „Tschuki-Tschuki“ die Gäste. Ab dem späten Nachmittag sorgen die Raigeringer Musikanten für Unterhaltung – heuer bereits zum 25. Mal. Für Kinder, Jugendliche und Junggebliebene stellt die Bergwacht kostenlos ihren Kletterturm zur Verfügung. Die Kleinen können sich in einer Hüpfburg austoben. Gleichgewichtssinn, Geschicklichkeit und Beweglichkeit sind beim Bierkastenstapeln gefragt. Die Gastgeber bauen auch eine kleine Seilbahnstrecke auf. Spannend und informativ wird es gegen 13.30 Uhr bei einer Bergwacht-Übung, bei der ein Teil der Aktiven einen Einsatz simuliert.

Für Gehbehinderte, die den Aufstieg zur Hütte nicht eigenständig schaffen, wird ein kostenlosen Fahrdienst eingerichtet. Bei Bedarf kann man diesen unter 0170/58 21 979 anfordern, um vom Parkplatz an der Liftstation abgeholt zu werden.

Die aktiven Einsatzkräfte wollen am Sonntagnachmittag auch einen Einsatz simulieren.

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