06.07.2018 - 12:02 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Ex-Biathlet Andreas Birnbacher kommt nach Gebenbach

Zum Saisonabschluss der D-Jugend kommt Ex-Biathlet Andreas Birnbacher am Samstag nach Gebenbach. Dort können Fans den Sportler näher kennenzulernen.

So kennen Biathlon-Fans Andreas Birnbacher. Am Samstag kommt er nach Gebenbach.
von Autor LIKProfil

(lik) Im Frühjahr vergangenen Jahres war Fußball-Weltmeister Klaus Augenthaler als Trainer des SV Donaustauf im Kampf um die Meisterschaft in der Landesliga Mitte zu Gast in Gebenbach. Am Samstagnachmittag, 7. Juli, kommt zum Saisonabschluss der beiden D-Jugendmannschaften aus Spielern der Vereine Hahnbach/Ursulapoppenricht und Gebenbach mit Andreas Birnbacher wieder ein Weltmeister auf das Gebenbacher Sportgelände.

Birnbacher wurde 2001 dreifacher Biathlon-Juniorenweltmeister und holte 2008 zusammen mit Magdalena Neuner, Sabrina Buchholz und Michael Greis im schwedischen Östersund in der Mixed-Staffel den WM-Titel. Dass er das Wochenende nun mit seiner Frau und den beiden Söhnen in Gebenbach verbringt, hat private Gründe. Ihn verbindet seit vielen Jahren eine Freundschaft mit dem Gebenbacher Magnus Deichl - einem von sieben Trainern, die für die D-1 und D-2 verantwortlich sind. Dabei reifte die Idee, unter Anleitung von Birnbacher zum Saisonabschluss einen für die Nachwuchskicker nicht alltäglichen Wettkampf zu organisieren: Die D- Jugendspieler treten auf vier Laserschießanlagen in einer Kombination aus Fußballparcours und Biathlon gegeneinander an.

Gegen 15 Uhr haben alle Interessierten und besonders natürlich die Biathlon-Fans Gelegenheit, den Sportler im Gespräch näher kennenzulernen. Ab dieser Zeit gibt es auch Kaffee und Kuchen. Um 16.15 Uhr gibt es einen Staffelwettbewerb mit anschließender Siegerehrung.

Andi Birnbacher (36) hat vor zwei Jahren seine Profilaufbahn beendet, nachdem er über 15 Jahre im Biathlon-Weltcup stets zu den Top-Athleten gehört und in sämtlichen Wettbewerben reihenweise Spitzenplatzierungen erzielt hatte. Ganz ohne seinen geliebten Sport konnte der „Birnei“, wie der Schlechinger in seiner oberbayerischen Heimat von Freunden und Bekannten genannt wird, dann doch nicht: Er begann an der Trainerakademie in Köln eine Ausbildung. „Über kurz oder lang wird er wohl in Diensten des deutschen Skiverbandes unterwegs sein“, prophezeit Männer Bundestrainer Mark Kirchner.

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