12.07.2018 - 15:04 Uhr
HohenfelsOberpfalz

Der Neue freut sich auf "Germany"

"In dieser Gemeinde arbeiten zu dürfen, ist mir eine große Ehre", bekannte der neue Kommandeur im Truppenübungsplatz Hohenfels, Oberst Joseph E. Hilbert. Er ist Nachfolger von Colonel A. Buzzard, der in den USA neue Aufgaben übernimmt.

Der neue Kommandeur des Ausbildungszentrum JMRC Hohenfels, Oberst Joseph E. Hilbert, hat auch in Deutschland studiert und spricht sehr gut Deutsch.

(bö) "In dieser Gemeinde arbeiten zu dürfen, ist mir eine große Ehre", bekannte der neue Kommandeur im Truppenübungsplatz Hohenfels, Oberst Joseph E. Hilbert. In seiner Antrittsrede als neuer Chef des Ausbildungskommandos kündigte er an: "Train to Win" (Üben, um zu gewinnen) bleibt das Leitmotiv der US-Armee in der Region.

Mit viel militärischem Zeremoniell wurde am Dienstag beim Joint Multinational Readiness Center (JMRC) der Kommandowechsel vollzogen - von Oberst Curtis A. Buzzard zu Oberst Joseph (Joe) E. Hilbert. Buzzard hatte fast auf den Tag genau vor zwei Jahren die Führung der Operations Group des JMRC übernommen. Im Beisein des Neumarkter Landrats Willibald Gailler, den Bürgermeistern der Übungsplatz-Randgemeinden, Behördenvertretern, Polizei und weiteren Ehrengästen betonte der scheidende Kommandeur die Wichtigkeit des militärischen Ausbildungszentrum für die Soldaten der US-Armee und ihrer Verbündeten.

"Ich werde das wunderschöne Land Bayern vermissen und ich betone die Vorzüge des US-Standortes in Bayern", sagte er: "Ich übergebe ein ,great Team'. Ich weiß aber auch, dass Sie die Besten der US-Armee sind". Bereits in den nächsten Wochen wird Buzzard in Fort Lewis Mc Chord im US-Bundesstaat Washington eine neue Dienststelle antreten. Brigadegeneral Christopher C. LaNeve aus Grafenwöhr unterstrich den hohen Leistungsstand des Ausbildungszentrums der 7. US-Armee. Deutlich machte er, dass auch künftig der Einsatz für Frieden und Freiheit in der Welt das Ziel aller militärischen Ausbildung und allen Handels in Hohenfels und Grafenwöhr sei.

Der neue Kommandeur Joseph E. Hilbert freut sich über seine Rückkehr nach Deutschland. 1998 war er schon einmal hier stationiert, zuerst als Artilleriedivisionsoffizier bei der 1. Panzer Division, danach als Batteriekommandeur beim 2. Bataillon des 3. Feldartillerieregiments. Als Olmsted-Stipendiat absolvierte er einen Teil seiner Ausbildung an der Universität in Leipzig.

Oberst Hilberts militärische Einsätze reichen von der Operation Uphold Democracy und später der United-Nations-Mission in Haiti über die Operation Guardian und die Kosovo-Einsatztruppe bis zur Operation Enduring Freedom. Er hat einen Master-Abschluss in Sicherheitsstudien am Army War College und einen Magister in Europastudien an der Universität Leipzig. Hilbert und seine Frau Beth haben drei Kinder.

Mit der feierlichen Übergabe der Truppenfahne an Oberst Joseph E. Hilbert (Zweiter von links) besiegelte der kommandierende General 7ATC, Brigadegeneral Christopher C. LaNeve aus Grafenwöhr, den Kommandeurswechsel bei der US Army in Hohenfels.

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