11.07.2018 - 19:55 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Sportförderung: Ein Zuschuss, zwei Meinungen

Die Sport- und Schützenvereine im Raum Amberg-Sulzbach erhalten für 2018 einen Zuschuss vom Freistaat in Höhe von 242 200 Euro. Das teilen die Amberg-Sulzbacher Landtagsageordneten mit - verbunden mit unterschiedlichen Bewertungen.

242 200 Euro bekommen die Sport- und Schützenvereine im Raum Amberg-Sulzbach für das laufende Jahr als Zuschuss vom Freistaat. Die beiden heisigen Landtagsabgeordneten Harald Schwartz (CSU) und Reinhodl Strobl (SPD) bewerten das unterschiedlich.

(exb) Die Empfänger in der Stadt Amberg bekommen 75 892,13 Euro, die im Landkreis 166 391,85 Euro (2017: Amberg 71 554,14 Euro, Landkreis 151 695,70 Euro).
Das sei ein Plus von 19 034,14 Euro für die Region, betont Landtagsabgeordneter Harald Schwartz (CSU): "Es freut mich sehr, dass das starke Freiwilligen-Engagement auch in diesem Jahr mit einer Erhöhung der sogenannten Vereinspauschale durch den Freistaat unterstützt wird." Nur durch ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen seien Nachwuchsförderung und Sportbetrieb möglich - dies sei dem Freistaat viel Geld wert: "Sportvereine leisten eine wertvolle Arbeit für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für die Gesellschaft selbst." Berechnungsgrundlage für die Förderung ist die Zahl der erwachsenen Vereinsmitglieder sowie die der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, für die es die zehnfache Gewichtung gibt. Eine Rolle spielt zudem die Zahl der Übungsleiterlizenzen.
Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl (SPD) verweist in diesem Zusammenhang auf die Nöte der Vereine: "In den zurückliegenden Jahren wurden oft unsere Anträge zur Sportförderung im Landtag abgelehnt. Jetzt, kurz vor den Wahlen, gibt es eine Erhöhung der Vereinsförderung". Jahre mit Landtagswahlen seien eben traditionell gut für den Sport - aber angesichts steigender Kosten bei den Vereinen sei auch die Erhöhung heuer längst nicht ausreichend.
"Wir kämpfen deshalb weiter für die Vereine. Sie haben es verdient", betont Strobl. In diesem Jahr liege die Förderung ausnahmsweise bei 29 Cent pro Mitgliedereinheit, in den Jahren zuvor seien es 27,8 Cent gewesen. "Wir fordern dauerhaft 30 Cent pro Mitgliedereinheit und Jahr."

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