30.07.2018 - 17:48 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Neue Grammer-Konzernzentrale in Ursensollen: Baubeginn im September

Die Gemeinde Ursensollen hat ihre Hausaufgaben erledigt: Die Erschließung für die neue Grammer-Konzernzentrale ist beendet. Damit kann nun der eigentliche Bau beginnen. Im September soll's losgehen, teilte Grammer am Montag mit.

Der Blick aus der Luft zeigt es genau: Auf der braun gefärbten Fläche rechts entsteht die neue Grammer-Konzernzentrale in Ursensollen. Links daneben ist das bestehende Gewerbegebiet zu erkennen, im Vordergrund die Gemeinde Ursensollen mit der B 299 als Ortsdurchfahrt und hinten quer durchs Bild verlaufenden Autobahn.

(eik) Derzeit hat der Konzern seine Zentrale in Amberg, in direkter Nachbarschaft zur Ostbayerischen Technischen Hochschule. Der neue Firmensitz, einschließlich Forschungs- und Entwicklungszentrum, soll in Ursensollen entstehen: Hier investiert Grammer 40 Millionen Euro für 700 Mitarbeiter. Eine kleine Mannschaft soll in Amberg bleiben, auch Haselmühl soll weiter ein Firmen-Standort sein.

Das Unternehmen baut in Ursen-sollen mit der Firmengruppe Max Bögl als Generalunternehmer, wie es am Montag in einer Pressemitteilung informierte. Ziel seien "attraktive Arbeitsplätze, Nutzung von Synergien und Effizienzsteigerung". Das neue Grammer-Technologiezentrum und die neue Konzernzentrale sollen "bis Ende 2019" fertig sein.

Inzwischen seien die Erschließungsarbeiten in Ursensollen "vollständig abgeschlossen", teilt der Konzern mit. Damit könne nun im September der eigentliche Bau beginnen. "Mit dem neuen Standort in Ursensollen setzt Grammer ein klares Bekenntnis zu den Unternehmenswurzeln in der Region Amberg, aber auch zum Innovationsstandort Deutschland", betont das Unternehmen in seiner Presse-Info.

Das "größte Bauprojekt in der Unternehmensgeschichte" umfasse in zwei Bauabschnitten insgesamt vier Bürokomplexe, Parkflächen sowie ein Restaurant für die Belegschaft. Der Neubau soll "ideale Arbeitsbedingungen für insgesamt rund 700 Mitarbeiter" bieten. Das Büro "jb architekten gmbh" aus Nürnberg plane mit einer Bürofläche von mehr als 10 000 Quadratmetern.

Mit dem Technologiezentrum schaffe Grammer "die Grundlage für die Stärkung der Innovationsführerschaft und Erhöhung der Attraktivität als zukunftsweisender Arbeitgeber in der Fahrzeugindustrie", macht das Unternehmen deutlich. Gleichzeitig biete die Zusammenführung der Entwicklung und der Konzernzentrale an einem Standort die Voraussetzung "für eine optimale Zusammenarbeit der Abteilungen und erhöht damit auch die Effizienz in den Entwicklungsprozessen". Oberstes Ziel sei es, "am neuen Standort eine attraktive, gesunde und moderne Arbeitsumgebung zu schaffen, in der die Mitarbeiter kreativ und effizient" tätig sein könnten. Neue Kräfte will Grammer an seinen Standorten Immenstetten, Amberg und Haselmühl gewinnen, aber auch in Regensburg, Nürnberg und München.

Die Grammer AG im Onetz:

Partner für das neue Grammer Technologiezentrum in Ursensollen vor einem Modell der neuen Konzernzentrale (von links): Peter Mederer, Geschäftsführer von „jb architekten“, Manfred Pretscher, Grammer-Technikvorstand, und Johann Braun, Vorstand Max Bögl Stiftung & Co. KG.

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