18.07.2018 - 15:55 Uhr
AmbergOberpfalz

Aus privaten Gründen keine Chefärztin

Professor Dr. Andrea Koch gibt ihre neue Stelle als Chefärztin in Amberg und Weiden aus familiären Gründen noch vor der offiziellen Einführung ins Amt auf.

Professor Dr. Andrea Koch zieht zurück nach München. Sie hat eigentlich eine Stelle am Klinikum in Amberg antreten wollen.

(exb) Nächste Woche wäre ihre offizielle Einführung ins Amt gewesen - jetzt hat Professor Dr. Andrea Koch bekannt gegeben, dass sie ihre Chefarztstelle am Klinikum St. Marien Amberg und am Klinikum Weiden aufgibt. Wie das Klinikum mitteilt, hatte Koch die Führung der Klinik für Innere Medizin IV am Klinikum St. Marien Amberg und die Stelle als Chefärztin für Pneumologie am Klinikum Weiden bei der Kliniken Nordoberpfalz AG erst am 1. Juli übernommen.

Die neue Klinik in Amberg umfasst die Fachgebiete Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin. Die Kündigung beider Arbeitsverhältnisse erfolgte aus privaten Gründen: "Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Die Stelle als Chefärztin in Amberg und Weiden ist sehr attraktiv für mich gewesen, weil die Pneumologie an beiden Standorten als eigenständige Fachdisziplin angeboten wurde. Deshalb habe ich auch meine Oberarztstelle an der Uniklinik in München-Großhadern und am Asklepios-Fachklinikum in München-Gauting aufgegeben, um hier diese interessante Herausforderung anzunehmen. Leider hat sich der Gesundheitszustand eines Familienmitgliedes nun akut verschlechtert, so dass ich eine Entscheidung treffen musste und konsequenterweise wieder nach München zurückgehe", so Koch. "Ich bedauere das sehr, da ich mich in Amberg und auch in Weiden sehr wohl gefühlt habe und von meinen Kollegen extrem freundlich und hilfsbereit empfangen wurde."

In ihrer Kündigung habe die Ärztin um die Auflösung des Arbeitsverhältnisses zum 31. Juli gebeten. "Selbstverständlich sind wir diesem Wunsch nachgekommen", erklären Manfred Wendl, Vorstand des Klinikums St. Marien, und Josef Götz, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG. "Wir bedauern diese Entscheidung sehr, aber wir respektieren die persönlichen Beweggründe. Wir wünschen ihr alles Gute für ihre weitere berufliche und natürlich private Zukunft."

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