14.06.2018 - 15:45 Uhr
BechtsriethOberpfalz

Vorerst keine Verbotsschilder

Die Einmündung des Tulpenwegs in die Hauptstraße ist regelmäßig so zugeparkt, dass die Stelle zum Gefahrenpunkt geworden ist. Eine Markierungslinie soll Falschparkern nun den Weg weisen.

Die Einmündung Tulpenweg ist meist so zugeparkt, dass der Autofahrer sich sehr weit in die Hauptstraße hineintasten muss (aktuell stehen dort wegen einer Straßenbaumaßnahme Halteverbotsschilder). Eine Zick-Zack-Markierung zu beiden Seiten und auf der gegenüberliegenden Seite soll Abhilfe schaffen.
von Gabi EichlProfil

Der Gemeinderat hat sich mit der Parksituation in der Hauptstraße beschäftigt und will versuchen, vorerst ohne Halteverbotsschilder auszukommen. Zu beiden Seiten und gegenüber der stets zugeparkten Einmündung des Tulpenwegs soll eine Zickzack-Linie deutlich sichtbar auf das hier ohnehin geltende Parkverbot hinweisen.

Die Gefahrenstelle hat Bürgermeister Gerhard Scharl schon zum wiederholten Mal mit Vertretern der Polizeiinspektion Vohenstrauß diskutiert. Während die Anlieger sich beschwerten, dass man sich beim Einfahren in die Hauptstraße bis weit in diese hinein tasten müsse, um über die parkenden Autos hinaus zu sehen, habe der jeweilige Vertreter der PI Vohenstrauß jedesmal mehr oder weniger von einem Parkverbot abgeraten, da parkende Autos den Verkehr verlangsamten, sagte Scharl in der Gemeinderatssitzung.

Karl-Heinz Buchberger (SPD) sprach sich ohne Wenn und Aber für ein durchgehendes Parkverbot an der Hauptstraße aus. Er stimmte wie Markus Zielbauer (Gemeinschaftsliste) gegen den Kompromiss der Gemeinderatsmehrheit, wonach man es zunächst mit der Markierung versuchen will, denn "Schilder können wir immer noch aufstellen" (Scharl).

Neuen Zaun fördern lassen

Um geförderte Dorferneuerungsmaßnahmen von Privatleuten zu ermöglichen, hat der Gemeinderat einen Beratungsvertrag mit dem Architekturbüro Hubert Liebl beschlossen. Die Beratung durch ein Architekturbüro ist Voraussetzung für die maximal 20-prozentige Förderung eines neuen Zauns, eines umgestalteten Vorgartens usw. im Rahmen der Dorferneuerung. Das Beraterhonorar teilen sich das Amt für ländliche Entwicklung als Zuschussgeber (60 Prozent) und die Gemeinde (40 Prozent). Als Fördergebiet hat das Amt die Hauptstraße festgelegt einschließlich des Gartenwegs, eines Teils der Höller Straße und der Steinernen Gasse; im Ortsteil Trebsau ist die Pirker Straße bis zur Höhe des Kriegerdenkmals förderfähig. Die Förderung kann noch bis 2021 in Anspruch genommen werden, die Investitionskosten müssen jedoch bei mindestens 6000 Euro liegen.

Zuschuss zur Klassenfahrt

Grund- und Hauptschüler aus der Gemeinde bekommen wieder einen Zuschuss zu mehrtägigen Klassenfahrten. Zu Zeiten einer schlechteren Haushaltslage abgeschafft wird der Zuschuss erneut eingeführt, nachdem alle Gemeinden rund um Bechtsrieth ebenfalls zahlen. Auf Antrag gibt es 15 Euro pro Schüler; eine äußerst überschaubare Summe, denn es handelt sich laut Scharl im Schnitt um zwei bis drei Kinder pro Jahr.

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