11.01.2019 - 14:38 Uhr
Oberpfalz

Bischof bei der nächsten Krippenschau in Plößberg dabei

Bischof Rudolf Voderholzer macht mit den Plößberger Krippenschnitzern gemeinsame Sache. Dies kündigt er bei einem Besuch in der Grenzgemeinde an.

Siegfried Sollfrank, Harald Gerl und Hubert Haubner (von links) sowie Pfarrer Thomas Thiermann und OWV-Vorsitzender Robert Hecht (von rechts) begleiten Bischof Rudolf (Dritter von rechts) auf dem Krippenweg.

Es ist bekannt, dass der Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer ein ausgesprochener Krippenexperte und regelrechter Fan der Miniaturlandschaften, die die Geburt Christi in mannigfacher Form zeigen, ist. So ließ er es sich bei einem Besuch im neuen Krippenmuseum in Plößberg nicht nehmen auch den Krippenweg durch den Ort zu bestaunen. Voderholzer war begeistert von der Vielfalt der Krippen, dem Hauskrippen-Brauchtum an sich und dem Einsatz der Menschen im Ort für diese außergewöhnliche Ausstellung, die jeweils zwischen den großen Krippenschauen zu sehen ist. "Gott ist Mensch geworden. Er ist hineingeboren in das alltäglich Leben", das zeige sich in jeder Krippe, sagte der Bischof. Sein größtes Augenmerk legte er bei der Besichtigung auf die biblischen Szenen. Er war fasziniert von den Plößberger Krippenbergen und von den Leistungen der Schnitzer. Bischof Rudolf informierte sich auch über die nächste große Krippenausstellung im Jahr 2020 und freute sich, dass in seinem Bistum die größte Krippe der Welt mit handgeschnitzten Figuren (wir berichteten) gebaut werde. Schon jetzt meldete er seinen Besuch bei der kommenden Schau an, zu der er auch eine seiner eigenen Krippen zur Verfügung stellen wird.

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