13.05.2018 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Gesundheitspolitischer Arbeitskreis der CSU mit neuer Führung Denkanstöße für eine bessere Pflege

Amberg-Sulzbach. Der gesundheitspolitische Arbeitskreis (GPA) im CSU-Kreisverband hat eine neue Führung. Nach zwei Jahren an der Spitze hat Monika Breunig den Vorsitz an Rainer Weiß übergeben.

Der gesundheitspolitische Arbeitskreis der CSU hat eine neue Führung (von links): Bezirksrat Martin Preuß, stellvertretende Vorsitzende Monika Breunig, CSU-Ortsvorsitzender Theo Flierl, stellvertretende Vorsitzende Edeltraud Fischer-Graf, Kreis-Vorsitzender Rainer Weiß, stellvertretende Vorsitzende Ariane Raap sowie die Beisitzer Walter Grau und Stefanie Knoop, Schriftführer Helmut Fischer und Beisitzer Uwe Friedrich. Bild: fhe
von Helmut FischerProfil

Die Anliegen aller im Gesundheitswesen Tätigen zu bündeln und deren Interessen deutlich zu machen, das ist die Aufgabe des vor zwei Jahren neu im CSU-Kreisverband Amberg-Sulzbach gegründeten GPA. Seine Vorsitzende Monika Breunig, die ein Alten-und Pflegeheim in Kastl leitet, kandidiert nun bei der Jahreshauptversammlung im Landgasthof Aschenbrenner aus beruflichen Gründen nicht noch einmal.

Der Hiltersdorfer CSU-Ortsvorsitzende Theo Flierl betonte, "der GPA soll den Politikern Denkanstöße geben zur Verbesserung der Pflege und zum Erhalt unserer Krankenhäuser". Die scheidende Vorsitzende zog eine positive Bilanz über die beiden vergangenen Jahre. Die Zahl der Mitglieder sie gestiegen, die Aktivitäten des GPA strahlten über den Landkreis hinaus. In den Bezirksvorstand wurden mit Rainer Weiß (stellvertretender Bezirksvorsitzender), Monika Breunig, Birgit Singer-Grimm und Edeltraud Fischer-Graf (Beisitzer) vier Aktive des Kreisverbandes gewählt.

Die Anträge zur Stärkung der ländlichen Krankenhäuser und zur gleichen Bezahlung von Kräften im Pflegedienst und im Krankenhaus rückten den Kreisverband bei der GPA-Landesversammlung in Aschaffenburg in den Blickpunkt. Breunig konnte beim Forum der Begegnung in Sulzbach-Rosenberg der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml die Risiken erläutern, die die angedachte Generalisierung der Pflegeberufe insbesondere für die Altenpflege darstelle. Rainer Weis gab der Ministerin Anregungen zur Neuorganisation des notärztlichen Bereitschaftsdienstes.

Bezirksrat Martin Preuß berichtete im GPA über Neuerungen im Gesundheitswesen in der Region und bundesweit. Er sprach über die Einrichtung einer Kontaktstelle in Amberg, die die bestehenden 30 Selbsthilfegruppen vernetzen soll.

Da in der Region zahlreiche Beratungsmöglichkeit für pflegende Angehörige bestünden, lehnte Preuß Pflegestützpunkte ab. Eine "Überberatung" hält Preuß, der selbst Leiter eines Alten- und Pflegeheimes in Sulzbach-Rosenberg ist, für nicht sinnvoll: Vielmehr müsse man den einzelnen Menschen individuell begleiten.

Neuwahlen

Zum neuen GPA-Vorsitzenden wurde einstimmig Rainer Weis aus Rieden gewählt. Stellvertreterinnen sind Monika Breunig, Edeltraud Fischer-Graf und Ariane Raap. Schatzmeisterin bleibt Maria Boßle, Schriftführer Helmut Fischer, als Beisitzer fungieren künftig Walter Grau, Uwe Friedrich, Stefanie Knoop, Günter Koller und Petra Rabenhofer.

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