07.12.2020 - 15:32 Uhr
Oberpfalz

Diese Geschenke machen die Beschenkten glücklich

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Alle Jahre wieder fragen wir uns, was wir unseren Liebsten zu Weihnachten schenken sollen. Die OWZ-Glücksexpertin hat eine klare Meinung, welche Geschenke glücklich machen.

Am meisten freuen wir uns über Geschenke, die wir uns auch wirklich gewünscht haben.
von Evi WagnerProfil

„Schenken macht die Seele weit“, sagte einmal Glücksforscher Wilhelm Schmid so schön. Inzwischen ist es auch wissenschaftlich bewiesen: Andere zu beschenken macht tatsächlich dauerhaft glücklicher als Geld für sich selbst auszugeben. Denken Sie doch nur an das Leuchten in den Augen beim Auspacken. „Hach ja“, sagen Sie nun vielleicht. „Dafür muss man allerdings erst einmal das richtige Geschenk gefunden haben …“ Da haben Sie natürlich recht. Denn so glücklich es macht, in leuchtende Augen zu schauen, so enttäuschend ist es auch, wenn dieses Leuchten ausbleibt. Ganz besonders an Weihnachten.

Alle Jahre wieder stellen wir uns die Frage, welche Geschenke unsere Liebsten tatsächlich glücklich machen. Leicht haben wir es natürlich dann, wenn konkrete Wünsche geäußert wurden. Dann können wir diese ganz einfach erfüllen und für ein strahlendes Lächeln unter dem Weihnachtsbaum sorgen. Sinn des Schenkens ist es ja nun einmal, den anderen eine Freude zu machen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Viel zu oft verschenken wir nämlich genau das, über das wir uns selbst am meisten freuen würden. Doch leider sind die Geschmäcker nun mal verschieden – und nicht immer machen der knallrote Mantel, den wir so schick finden, oder die Jazz-CD, die wir selbst so gerne hören, auch unsere Liebsten glücklich.

Geld hilft, macht aber nicht glücklich

Oberpfalz

Nicht umsonst werden Gutscheine und Geldgeschenke am liebsten an Weihnachten verschenkt, dicht gefolgt von Ess- und Trinkbarem sowie Büchern. Doch welche Geschenke machen nun auch wirklich glücklich? Schauen wir doch mal, was dazu die Wissenschaftler sagen. Jeff Galak von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh wertete gemeinsam mit Kollegen mehrere Studien zum Thema Schenken aus und kam zu folgendem Ergebnis: Am besten kommen tatsächlich Geschenke an, die sich jemand explizit gewünscht hat. Da können wir uns langes Grübeln und kreative Überraschungen also getrost sparen.

Gallaks Analyse zeigt außerdem: Wir sollten damit aufhören, uns zu sehr auf den Moment des Schenkens selbst zu konzentrieren. Jemanden zu überraschen macht zwar Spaß, doch die Beschenkten freuen sich tatsächlich mehr, wenn sie auch jahrelang etwas von dem Geschenk haben. So sind die neue Waschmaschine, das langlebige Schweizer Taschenmesser oder die zweckmäßige Teekanne also gar nicht so verkehrt. Wichtig ist, dass wir unserem Gegenüber gut zuhören, was es wirklich brauchen könnte. Haben wir es mit einem überzeugten Minimalisten zu tun, der der Meinung ist, schon alles Notwendige zu besitzen, können wir übrigens auch gemeinsam verbrachte Zeit verschenken. Ein Geschenk, das fast immer glücklich macht.

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