10.08.2018 - 10:59 Uhr
FlossOberpfalz

"Rote Radler" sind besorgt

Die Flosser SPD nimmt auf dem Bocklradweg einige Stellen genauer unter die Lupe und mahnt eine Absicherung eines steilen Abhangs an.

Ein steiler Abhang am Bocklradweg in Fahrtrichtung Störnstein macht der SPD Marktratsfraktion Sorgen. Die linke Seite ist gesichert, aber rechts ist ein gewaltiger Abhang.
von Harald MeierhöferProfil

(mef) Die Flosser SPD nimmt auf dem Bocklradweg einige Stellen genauer unter die Lupe und mahnt unter anderem eine Absicherung eines steilen Abhangs an. Erste Station der Exkursion von Fraktion und Vorstand war der Rastplatz am Kreisverkehr. Siegfried Schuller und Markus Staschewski regten an, bei der Bank unterhalb der Gollwitzerkapelle zwei oder drei festinstallierte Sichtrohre aufzustellen. Von diesem Punkt habe man eine herrliche Aussicht bis zum Steinwald, oder der Havran in Tschechien, über den Höhenrücken des Oberpfälzer Waldes und zur Burgruine Flossenbürg. Weiter ging es Richtung Störnstein. Dort befassten sich die Genossen mit einer angemahnten fehlenden Absturzsicherung auf der linken Seite eines steilen Abhangs an der beliebten Freizeiteinrichtung. Eli Dreßler berichtete, dass sie bereits mehrmals von besorgten Eltern oder Großeltern darauf angesprochen worden sei. "Sogar Kinder weisen von sich aus, auf diese Gefahrenstelle hin." Warum es gerade auf diesem Teilstück keine Leitplanken gibt, war unklar. ´

Der dritte Besichtigungspunkt lag unterhalb der Kreuzung der Straße Höfen nach Spielberg. Hier befindet sich auf der linken Seite des Radweges ein Streifen gemeindeeigener Fläche. Die SPD-Marktratsfraktion hat bereits in der Sitzung im Ende Juni einen Antrag zur Schaffung ökologisch wertvoller Flächen eingebracht. Begründung hierfür war der Schutz der Artenvielfalt, die Förderung der Biodiversität und die Verlangsamung des dramatischen Artenrückgangs. "Gerade im Hinblick auf das Bienensterben und dem Rückgang der Insektenpopulationen sollte auch der Markt Floß mit einer naturschonenden Bewirtschaftung seiner eigenen Feld-, Wiesen- und Waldgrundstücke einen Beitrag leisten und mit gutem Beispiel vorangehen", meinten die Genossen. Mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Ortsgruppe des BUND Naturschutz seien bereits erste Gespräche über gezielte Maßnahmen geführt worden. Die SPD-Fraktion war erfreut, dass Corinna Loewert, die eine Masterarbeit zum Thema „Umwelt und Landwirtschaft“ erarbeitet, von der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt auf das Vorhaben der Flosser SPD zur Schaffung ökologisch wertvoller Flächen aufmerksam gemacht wurde. Die SPD will mit dem BUND Naturschutz weiterhin in diese Richtung zusammenarbeiten.

„Eine intakte Natur brauchen wir alle“ so Vorsitzende Eli Dreßler.

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