15.03.2019 - 14:01 Uhr
FreihungOberpfalz

Freihunger Feuerwehr blickt auf besonders übungsreiches Jahr zurück

Das Üben mit dem neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) sowie die Pflichten als Patenverein der Kaltenbrunner Wehr haben viel Zeit eingenommen. So lautet die Bilanz der Feuerwehr Freihung für 2018.

Der Feuerwehr-Nachwuchs und ein neuer Feuerwehrmann eingerahmt von den Vorsitzenden, den Kommandanten, dem Jugendwart und den Ehrengästen.

Bei der Jahreshauptversammlung blickte Vorsitzender Günther Ernst auf die zahlreichen Veranstaltungen, Ehrungen und Termine im vergangenen Jahr zurück. Er dankte den Mitgliedern für die Beteiligung an der 150-Jahr-Feier der Feuerwehr Kaltenbrunn. Als Patenverein waren die Freihunger an den drei Festtagen sowie bereits zuvor beim Patenbitten stark gefordert. Das jährliche Hallenfest ist ein wichtiger Eckpunkt im Vereinsleben der Wehr.

Nach dem Finanzbericht von Kassier Martin Koppmann zog Kommandant Andreas Luber ein Fazit für 2018 und sprach von einem ruhigen Einsatzjahr. Am meisten Arbeit bescherte der Wehr ein Unwetter im September. Die Aktiven bewältigten neben den normalen Monatsübungen und der Ausbildung der Absturzsicherungsgruppe ein erhebliches Pensum an Übungen, die im Zusammenhang mit dem neuen Fahrzeug nötig waren. Im Rückblick auf die Fahrzeugweihe dankte Andreas Luber allen, die zum Gelingen beigetragen hatten. In seiner Rede erinnerte Luber an den verstorbenen Ehrenkommandanten Heinrich Häusler, "der die Feuerwehr Freihung in seinen fast 40 Jahren an der Spitze, als Kommandant und als Vorstand, geprägt hat wie kein anderer". Unter ihm habe die Wehr das Feuerwehrhaus in der Wiesenstraße gebaut und das Tanklöschfahrzeug beschafft, das noch immer im Dienst sei.

Jugendwart Martin Böhm berichtete von zwei Übertritten in die aktive Wehr und von fünf Neuaufnahmen. Die Umgestaltung des Jugendraums und eine erfolgreiche 24-Stunden-Übung waren die Höhepunkte der Nachwuchskräfte.

Zweiter Bürgermeister Helmut Klier betonte, dass die Wehr viel für das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde leiste. Die Marktgemeinde werde den Verein weiter im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen. Hier nannte er eine Zuschusserhöhung zum Lkw-Führerschein und die Übernahme der anfallenden Wiederholungskosten.

Kreisbrandrat Fredi Weiß sprach von einem besonderen Dienst, den die Feuerwehr mit ihrem Ehrenamt erfüllt. Dieses Engagement sei hoch anzurechnen.

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