26.04.2018 - 08:32 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

„Erst stirbt die Biene, dann der Mensch"

von Bernhard SchultesProfil

Mit einem interessanten Thema startet heute, Freitag, 27. April, der Naturpark Steinwald in sein Veranstaltungsprogramm 2018. „Insektensterben, Bienensterben, Ulmensterben, Brauereisterben - ständig stirbt etwas", heißt es in der Einladung. In der Natur gehört das Sterben zum ökologisch Notwendigen. Das Artensterben gehört jedoch nicht zum Notwendigen, meint Dr. Andreas von Heßberg. „Momentan verlieren wir auch in Deutschland Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in einem Ausmaß, das jedes Artensterben der vergangenen geologischen Zeitalter in den Schatten stellt. Das Insektensterben, genauer gesagt das Sterben von Insektenarten und der Rückgang der Anzahl an Insekten ist die erste Warnung, da die Insekten sich in der Nahrungspyramide ziemlich weit unten befinden", erklärt Referent Dr. Andreas von Heßberg. Jetzt schon zu beobachten sei ein Rückgang an Vogel- und Amphibienarten beziehungsweise deren Zahl, weiß der Experte von der Universität Bayreuth. Der Referent, dem Friedenfelser Publikum schon seit vielen Jahren durch regelmäßige Vorträge im Rahmen des Jahresprogramms des Naturparks Steinwald bekannt, wird in seinem Vortrag auf die Untersuchungsergebnisse aktueller Forschung genauso eingehen, wie auf die Ursachen. Auch wird Dr. Andreas von Heßberg Verursacher beim Namen nennen und die kausalen Zusammenhänge erklären. Der Vortrag ist kein wissenschaftlicher Fachvortrag. Er wendet sich an aktive amtliche und ehrenamtliche Natur- und Landschaftsschützer, Artenschützer, Imker, Land-, Teich- und Forstwirte und an alle Naturliebhaber. Die Veranstaltung „Erst stirbt die Biene, dann der Mensch" beginnt um 19 Uhr im Saal der „Schlossschänke" in Friedenfels.

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