29.04.2018 - 12:42 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Dankbar für den heiligen Georg als Patron der Dorfkapelle

von Josef PilfusekProfil

Georgenberg. (pi) Für Pfarrer Julius Johnrose ist der heilige Georg „ein Zeichen für den Sieg des Guten über das Böse“. Und so stand für den Geistlichen in der Eucharistiefeier zum Patrozinium am Sonntag fest: „Wir sind dankbar, dass wir ihn als unseren Patron haben.“
Im Hinblick auf die Aussage, „dass wir alle, die auf Jesu Namen getauft sind, berufen sind, Zeugen für den Auferstandenen zu sein“, bezeichnete Johnrose den heiligen Georg als Vorbild dafür. Außerdem sprach er am Beginn des vom Kirchenchor unter der Leitung von Reinhold Schultes und Matthias Kotschenreuther an der Trompete mitgestalteten Messe von einer „wunderschönen Kapelle als Mittelpunkt der Ortschaft Georgenberg“. Dabei nannte er sie „ein Zeichen der Gegenwart Gottes in unserer Mitte sowie in den Familien und unserer Gemeinde.“
Im Hinblick auf das Evangelium „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ sagte der Pfarrer in der Predigt: „Wir brauchen den Stamm und die Wurzeln, von denen wir zehren können und aus denen wir Kraft schöpfen. In der Eucharistie werden wir immer wieder mit der Lebenskraft des Weinstocks gespeist und gestärkt, und wir werden immer neu mit Christus verbunden.“ Dazu appellierte er, immer wieder neu zu versuchen, „so zu leben, wie es Jesus und vorgelebt hat“. Zusammenfassend bezeichnete er das Bild vom Weinstock und den Reben als richtungsweisend und hilfreich und ergänzte: „Wir wollen ganz bewusst in Jesus bleiben, damit wir reiche Frucht bringen können.“
Sowohl Johnrose als auch der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg, Altbürgermeister Albert Kick, bedankten sich noch bei allen, die zum Gelingen des Patroziniums beigetragen hatten. Schon seit Jahren fester Bestandteil der Feierlichkeiten ist die Pferdesegnung. Etwa 20 Pferde mit Reitern und Ponys mit Begleitern, darunter Korbinian Völkl in der Gestalt des Ritters St. Georg, zogen an der Kapelle vorbei und erhielten vom Pfarrer den Segen Gottes. Dazu sangen alle das „Sankt-Georg-Lied“ nach der Melodie „Ein Haus voll Glorie schauet“ und dem von Reinhold Schultes verfassten Text.

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